Ein Zukunftsprojekt unserer Vorfahren.
Über 700 Fotos und Dokumente zur Wannweiler Ortsgeschichte und der Wollpert-Familie, aus dem Abfallhaufen der Geschichte ausgegraben.
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Spinnerei um 1900, grafische Darstellung
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Grafische Darstellung in idealisierter Form zu Werbezwecken. Links, über der Straße, die Hartmann´sche Villa. Die erhöhte Lage erlaubte dem Fabrikant eine Übersicht über seine ganze Fabrikanlage.
Erstaunlich, wie die Fabrikbesitzer um 1900 ihre Unternehmen auf Werbemitteln und auf Briefköpfen total aufgebläht darstellten, mit der Wirklichkeit hatte das meist nicht viel zu tun. Da rauchten manchmal Dutzende von Schloten und die Fabrikgebäude zogen sich hin bis zum Horizont. Die kleine Klitsche Egelhaaf aus Betzingen hatte auch so einen repräsentativen Briefkopf, nach der Anzahl der dort abgebildeten Fabrikhallen und Verwaltungsgebäuden hätten dort Tausende von Menschen arbeiten müssen... Ein ähnlicher Fall scheint wohl Hartmann & Cie zu sein
Blick zur Eisenbahnunterführung am Ebbach entlang zur Echaz. Zustand vor dem Ausbau der Kusterdinger Straße. Aufnahme Januar 1973 Die Brücke führte zur Eisenbahnstraße. Das Straßenniveau war damals höher. Der Landwirt Schach, das Bauernhaus links im Bild, konnte von der Kusterdinger Straße aus in seine Scheune einfahren. Kusterdingerstraße mit Ebbach und Echazbrücke bei der Kirche. Zustand um 1920 Links das Umspannhäuschen für das 1909 begonnene Elektronetz. Rechts das Wohn- und Geschäftshaus des Flaschnermeisters Jakob Kemmler. Der Giebel ist mit Blechplatten verkleidet und oben mit den Initialien JK versehen. Der Ebbach ist noch nicht kanalisiert und wird bis zur Echaz von Kopfweiden gesäumt. Fuhrwerke durchquerten damals den Bach neben der Brücke über das flache Ufer.
Letzte Fahrt Seit Generationen war es in unserer Gemeinde üblich. dass die Leichenbeförderung vom Hause des Verstorben zur Leichenhalle mit dem Pferdebespannten Leichenwagen durchgeführt wurde. Wohl bekannt im Straßenbild Wannweils war das Pferdefuhrwerk mit Leichenwagenführer Frau Luise Gaiser und Herrn Gottlob Mayer. Vor wenigen Tagen nun musste das Pferd von Frau Gaiser alters- und krankheitshalber abgeschafft werden. Damit hat eine alte Tradition in unserer örtlichen Gemeinschaft ihr Ende gefunden. Wir danken unseren Leichenwagenfahrern sehr herzlich für ihre jahrelange treue und zuverlässige Arbeit. Der Gemeindeverwaltung war es ein Anliegen, den alten Brauch soweit irgend möglich, zu erhalten. Aber auch hier muss das Pferdegespann wohl oder übel dem Auto weichen. Die Leichenbeförderung übernimmt ab sofort Herr Schreinermeister Walter Ott, In der Au 3. Gemeindebote 20.05.1978
August 2022. Der Aufnahmestandort ist vor der Arztpraxis Dr. Marquardt, ehemals Dr. Kaiser. Vergleichspunkte zum Bild von 1974 sind das Wäldchen links im Hintergrund, das Haus Glückher, Hauptstraße 27 und rechts die Hausecke Johannesstraße 2, der Naturheilpraxis Ulrike Gaiser. Das Bauernhaus "Walter" wurde durch das Wohn- und Geschäftshaus Veigel mit der Postagentur ersetzt. Ebenso wurde damals die Echatzbrücke erneuert. Vergleichsbilder Bahnhofstraße Kreuzung Dorfstraße/Grießstraße August 2022/Mai 1974 Mai 1974. Blick aus der Bahnhofstraße zum Haus August Lumpp, Bahnhofstraße 3. In der Mitte das Bauernhaus des Jakob Walter und hinter der Tanne das Haus Klett, Hauptstraße 28. Diese drei Häuser wurden auch im Zuge der Echazkorrektion um 1974 abgebrochen.Rechts angeschnitten das Firmenschild des Ulrich Gaiser, Bodenbeläge, Johannesstraße 2. Aufnahmestandpunkt war vor dem Postamt, (später Arztpraxis Dr. Kaiser).
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