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Einschulung Volksschule Wannweil 1956

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Im April 1956 wurden im Schulhof des alten Schulhauses die Schulneulinge des Jahrganges 1949/50 aufgenommen. Rektor Otto Kempf (links) hält eine Ansprache. Die neuen Zweitklässler des Schuljahrganges 1948/49 spielten den Abc-Schützen etwas vor. Manfred W. sieht man als König mit Krone und Zepter. Auf dem oberen Bild steht rechts deren  Klassenlehrerin, Fräulein Elly Schmid, sie wurde am 1.1.1954 von Mittelstadt nach Wannweil versetzt. Hier ein Bericht von Rektor Otto Kempf vom Jahr 1954: Das neue Schuljahr begann am Dienstag, den 27. April 1954. Rektor Kempf gestaltete mit seinen seitherigen ABC-Schützen die Aufnahme der Schulneulinge in ganz neuartiger Weise. Das Wetter erlaubte die Durchführung dieses Planes. Im Hof des alten Schulhauses waren Stühle aufgestellt für die Kleinsten und ihre Mütter. Hinter diesem „sitzenden Publikum“, den Ehrengästen des Tages, scharten sich in weiterem Halbkreis die Schüler der gesamten Schule bis zu den großen Mädchen der Hauswirts...

Die Wannweiler Schlangensage als Gedicht

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Nach 1945 hing dieses Wandbild im Gasthaus Zum Waldrand bei der Gastwirtsfamilie Werner. Otto Luz (signiert mit "Lutz") hat das Gedicht und die Grafik entworfen. Luz, Jahrgang 1901 ist als Soldat bei dem Luftangriff  am 23.2.1945 in Pforzheim gefallen und wurde dort beerdigt. Der künstlerisch sehr begabte Walter Hipp (1929-2008) hat als Jugendlicher das Bild fertiggemalt und die Gasträume des Waldrandes mit Wald- und Tiermotiven ausgeschmückt. Diese Wandmalerei ist bei Renovierungen verloren gegangen. Vielleicht finden wir noch ein Foto. Das Bild mit der Schlangensage ist noch im "Wernerschen" Familienbesitz.

Sgraffito von Norman Bögle

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Haus Hauptstraße 43 in Wannweil, Zustand 1990 Bis um 1965 betrieb in diesem Gebäude der Gipsermeister Willy Hauke  (1919-2010) ein Gipsergeschäft. er verlegte dann in den Unteren Haldenweg.  Geschäftsbeziehungen verbanden den Gipsermeister mit dem Betzinger Künstler und Inhaber einer Bautechnikfirma Norman Bögle. Dieser schuf, wohl um 1950, ein Sgraffito an der Hauswand Haukes. Weitere Arbeiten Norman Bögles dieser Technik sind mir an einem Schuppen in Nähe der Reutlinger Kläranlage, am Zimmergeschäft Nedele in Betzingen und in einer Gemeinde im Neckartal bekannt.   Dargestellt sind Wannweiler Motive , Schlangensage, Trachtenpaar, Eröffnung der Eisenbahn 1861, Eselmotive. Leider wurde das Kunstwerk vor längerer Zeit entfernt. Ob es unter dem neuen Putz noch der Wiederentdeckung harrt, ist nicht bekannt.

Erster Advent 2013 in Wannweil

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In der Dorfstraße Ein Vexierbild von der Veranstaltung "Wannweiler Adventsfenster" Hier die Auflösung: Eine wunderschöne Spiegelung in der Tuba des Musikvereins. 30 Jahre Weihnachtsmarkt-Wannweiler Adventsfenster. Kurzfilme in der Dorfstraße

An der Gänsweide, die Siedlung im Grieß

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Die um 1950 erstellten Doppelhäuser in der Grießstraße Baugebiet "Gänsweide" an der Grießstraße. Neuerschließung 1981. Das Gelände ist planiert, das erste Haus, Grießstraße 33, ist bereits ausgesteckt. Die Raupe steht auf der späteren "Sackelhauser Straße". Im Hintergrund links ist die Strickerei Adam u. Ernst Zeeb gerade noch sichtbar. Im Mittelgrund des Bildes die Reihenhäuser Grießstr. 29 - 43 aus den 50er-Jahren. Die Strickerei Zeeb wurde vor ein paar Jahren abgebrochen, es entatand eine Wohnbebauung. Die Doppelhäuser in der Blumenstraße entstehen Blick zur Kreuzung Grießstraße - Schillerstraße, Neubau der Reihenhäuser in der Blumenstraße. Links das Haus des Karl Walz, Grießstraße 27, rechts das Doppelhaus Grießstraße 29/31des Wilhelm Hafner. Dahinter entstehen die Doppelhäuser in der Blumenstraße. Aufnahme um 1952 vom Haus des Adolf Herrmann aus, dessen Hausschatten sehen wir im Vordergrund. Hier entsteht das Doppelhaus Grießstraße 29/31 Blick...

Das Haus Görlach und die Görlachstraße

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Haus Görlach, Grießstraße 26     Aufnahme März 1987 Der Betrachter steht auf der Kreuzung Grießstraße/Schillerstraße und  blickt zum Haus Görlach. Erbaut wurde das Bauernhaus 1878, diese Jahreszahl steht auf dem Türsturz über der Haustür. Ein erster Bewohner und Erbauer war Johannes Görlach, gebürtig aus Betzingen. (1851-1914). Er heiratete1876 in Wannweil  Barbara Raiser. Das erste Kind überlebte den ersten Tag im Juni 1877  nicht. Es folgten 1880, 1881 und 1883 die Kinder Barbara, Christina und Johann Georg. Das fünfte Kind, geboren im Mai 1884 nam die Mutter mit in den Tod. Der junge Witwer mit drei kleinen Kindern heiratete dann  1885 in Wannweil die Barbara Brucklacher und zog in diesem Haus neben seinen ersten drei Kindern weitere sieben Kinder groß. Vier Kinder der zweiten Barbara erlebten ihren ersten Geburtstag nicht. Es sind in diesem Haus dem Johannes Görlach 16 Kinder geboren worden. Das Haus wurde im Herbst 1987 abgebrochen Di...

Wäschefabrik Adolf Herrmann Wannweil (SeiteIV)

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Adolf Herrmann mit seinen Näherinnen um 1938 Das neue Auto, um 1938 Das Kennzeichen III K- 3477 war bis 1945 gültig und kennzeichnete den  Schwarzwaldkreis (Neuenbürg, Nürtingen, Oberndorf, Reutlingen, Rottenburg) Tübingen hatte das Kennzeichen III M für den Schwarzwaldkreis (Rottweil, Spaichingen, Sulz, Tübingen, Tuttlingen, Urach) Das neue Auto 1950  Diesmal ein Mercedes Cabrio mit dem Besatzungskennzeichen FW26-3285. Diese Kennzeichen waren von 1949 bis 1956 gültig. Seit 1956 wird der Landkreis Reutlingen mit RT gekennzeichnet.

Wäschefabrik Adolf Herrmann Wannweil (SeiteV)

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Vesperpause in der Morgensonne Betriebsausflug um 1960 Die Belegschaft mit Seniorchef Adolf Herrmann

Wäschefabrik Adolf Herrmann Wannweil (Seite III)

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1950 wurde ein Nähsaal angebaut, Ansicht von Westen Schon 1940 musste Herrmann für die Wehrmacht Textilartikel herstellen. Von 1942 bis 1945 wurden durch den Auftragsvermittler Fa. Stoll Metallteile für die Rüstungsindustrie gefertigt. Viele Heimarbeiter, Frauen und ältere Mitbürger waren damit beschäftigt. Nach dem Krieg, 1946 konnten wieder Textilien hergestellt werden. 1950 wurde ein Fabrikationsgebäude angebaut. Das Fertigungsprogramm umfasste hauptsächlich Herrenhemden und Damenblusen. Von bis zu 60 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wurden täglich ca. 400 Teile genäht und fertig gestellt. 1958 stieg der Sohn Ottmar Herrmann, Jahrgang 1931, in die Geschäftsführung ein. Der Betrieb wurde laufend modernisiert und rationalisiert. Das heißt, mit weniger Personal wurde eine größere Wertschöpfung erreicht. 1987 schließlich wurde der Betrieb wegen mangelnden und nicht mehr kostendeckenden Aufträgen eingestellt. Betroffen waren etwa 24 Personen, welche bei befreundeten Betrieben unter...

Wäschefabrik Adolf Herrmann Wannweil (Seite II)

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Briefkopf mit der Postleitzahl 7415 Anzeige in der Festschrift des Gesangvereins 1949 Anzeige im Heimatbuch von Georg Mayer 1960

Wäschefabrik Adolf Herrmann Wannweil (Seite I)

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Bauzustand 1936, Ansicht von Süden Wäschefabrik Adolf Herrmann, Auf der Steinge 24 bis 26 in Wannweil Gründung 1924 durch Adolf Herrmann ( 28.04.1898 bis 30.10.1976). Die ersten Geschäftsräume waren in der Hauptstraße 33. Ein Wohnhaus mit Fabriksaal im Erdgeschoß wurde 1936 in der damaligen „Görlachstraße“ Ecke „Auf der Steinge“ als letztes Gebäude zwischen Bahnlinie und Echaz in Richtung Betzingen gebaut. (Die Görlachstraße wurde nach dem Krieg zur Schillerstraße erweitert.)   Der Hauseingang befand sich zur Görlachstraße hin. Bebauungsplan von 1910

Gruß aus Wannweil, 1899

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Postkarte Verlag Metz , Verlag Stephan Jung Wannweil. Gruss aus Wannweil mit 4 Vignetten "Unterhalb der Kirche" "Oberhalb der Kirche" "Buntweberei Schirm u. Mittler", "Baumwollspinnerei Hartmann und Co." Adressiert an Musketier Bauer 10. Kompanie Infanterieregiment Kaiser Friedrich Stuttgart Württb. 1n5, Moltkekaserne, Stempel 19.10.1899, Briefmarke fehlt. Damals wurden die Postkarten, eine Novität der damaligen Zeit, von den Krämern und Bäckern verkauft. Sie bezeichneten sich manchmal als Verlag. Seit 1871 verkaufte die Post Ansichts- und Glückwunschpostkarten und ab 1872 wurden in Deutschland private Motivpostkarten zugelassen. Stefan Jung betrieb in der Hauptstraße einen Gemischtwarenladen. Die Älteren unter uns haben noch bei seinem Enkel, dem Deuscher Otto, eingekauft.  Der Stefan Jung, nur "Steffe" genannt war ein weitbekanntes Wannweiler Original.

Gruß aus Wannweil, Januar 1901

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  Postkarte mit Wannweiler Motiven Der Schreiber schrieb an seine Freunde, die ihren Militärdienst in Stuttgart ableisteten. Den 14.1.1901 Werter Freund Ahnst du auch wer an dich denkt und dir diese Karte schenkt? Rate von wem. Besten Dank für die Neujahrskarte. Wegen der großen Kälte ist die Tinte eingefroren und die Karte unlieb verspätet. Postkarte "Gruß aus Wannweil" Verlag G. Wezel, Metzingen. Adressiert an Hornist Bauer, 10. Companie Infanterie Regiment 125 Stuttgart. Stempel von Kirchentellinsfurt (Briefmarke fehlt) damals Bahnstation Wannweil und Stempel von Stuttgart

Das Gemeindewappen, bildgewordene Sage

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Das aktuell verwendete Wappen der Gemeinde Wannweil, Stand 2009 Durch Gemeinderatsbeschluss vom Januar 1925 wurde die Schaffung eines Ortswappens beschlossen. Da ein eigentliches Ortswappen aus früherer Zeit in Wannweil nicht vorhanden war, wurde nach längeren Verhandlungen das heutige Ortswappen vom Landesamt für Denkmalpflege gutgeheißen. Dem Wappen liegt eine Sage zugrunde, wonach in der Burg im Gewann Burghau in früherern Jahren eine verzauberte Prinzessin in der Gestalt einer Schlange gelebt haben soll. Diese kam des öfteren in den Ort um bei einem Bauern Milch zu trinken.

Reutlingen Karlsplatz, damals Platz der SA

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Eine Zeit lang, bis endlich alles kaputt war, nannten die Reutlinger unter OB Dederer den Karlsplatz "Platz der SA". Die Straßenbahn kommt vom Hauptbahnhof und fährt in den Karlsplatz ein. Die Fahrtrichtung ist am Stromabnehmer zu erkennen. Im Hintergrund rechts, vor dem Haus des "Samen-Sprandel" mündet die Straße Unter den Linden ein. Links biegen die Geleise in die Wilhelmstraße ab. (Auf dem Stadtplan von 1955 sind die Straßenbahnlinien mit Haltestellen rot eingezeichnet.)

Kirchplatz 1951 - der Autor

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Dieses Foto meiner Wenigkeit möchte ich Euch nicht vorenthalten. Mein Onkel hatte oft zur rechten Zeit den Fotoapparat zur Hand. Hier vor dem Kirchplatz, vor meines Großvaters Bäckerei.

Fahrt zur Feldarbeit 1951

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Die kleine Renate darf mit aufs Feld. Die Oma zieht ihr Leiterwägele zum Acker. Die Feldfrüchte sind zu hacken. Die Blechbüchse wird zum Kartoffelkäfer sammeln gebraucht. So macht die Feldarbeit beiden Freude.

Skivergnügen vor dem Pfarrhaus

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Um 1930 Bäckermeister Karl Wollpert, der Nachbar des Pfarrers, wird hier wohl seine neuen Ski, aus bestem Eschenholz, ausprobiert haben. Er fuhr oft mit der Zahnradbahn zum Skifahren auf die Reutlinger Alb.

Kirchplatz 1890 und 2006

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Auf dem oberen Foto ist der Kirchhof zu erkennen. Beinahe hätte ich "Friedhof", wie man heute sagt, geschrieben. Auf der neuen Aufnahme sieht man links die im Jahr 2000 nachgepflanzte und rechts die 1897 gesetzte "Veteran-Kastanie". An dieser Stelle möchte ich an den Festakt 1897 erinnern: 20. bis 22. März 1897 Hundertjahrfeier des Geburtstages Kaiser Wilhelm I. in Wannweil Unter Beteiligung sämtlicher hiesiger Vereine stellte sich ein Fackelzug auf dem Kirchplatz auf. Der Ortsgeistliche, Pfarrer Jehle hielt eine Ansprache. Auf dem Kirchplatz wurden Kastanienbäume gepflanzt. Abends war ein Festbankett bei Gastwirt Gonser in der Wirtschaft Zum Adler. Am Sonntag, den 21. Märztrafen sich die Vereine zum gemeinschaftlichen Kirchgang mit Fahnen. Die Festpredigt wird Pfarrer Jehle gehalten haben. Das Opfer für die Witwen- und Waisenkasse des Württ. Kriegerbundes ergab 17.60 Mark. Der Montag 22. März begann morgens um 5-6 Uhr mit Böllerschießen auf „Letten“ durch den Mi...

Kirchplatz Februar 1902 und 1955

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Am 22. November 1891 wurde die erweiterte Johanneskirche wieder eingeweiht. Der Platz vor der Kirche war bis zum Umbau Friedhof für die ganze Gemeinde. Die Bäume wurden am 20. März 1897 anlässlich des 100. Geburtstag von Kaiser Wilhelm I. während eines Festaktes gepflanzt. Im Jahr 1955 wurde die Kirche erstmals nach der Erweiterung renoviert. Damit es heller um die Kirche wurde hat man etliche Bäume entfernt. Ein Kastanienbaum hat bis heute überlebt. 2000 hat Schreinermeister Ott anlässlich des 100-Jährigen Betriebsjubiläums der Schreinerei einen weiteren Kastanienbaum gestiftet.