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Einquartierung 1935

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  Gemeindebote Wannweil, 13. Juli 1935   Einquartierung Vor dem Krieg wurden immer wieder Soldaten in Privathaushalte einquartiert. Hier bei Christoph Ott, rechts im Bild mit seinem Sohn Eugen links und den Töchtern Martha und Pauline. Sohn Karl machte die Aufnahme.  Der Nahme des Wehrmachtssoldaten wurde nicht überliefert. Die Soldaten waren gern gesehene Gäste, welche auch Neuigkeiten ins Haus brachten. Die Unteroffiziere und Mannschaften wurden von den Gastfamilien verpflegt und hatten Familienanschluss. Die Dauer des Aufenthalts ist mir nicht bekannt.

Vor 150 Jahren: Deutscher Bruderkrieg

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Der Soldat Christoph Ott trägt die Uniform nach dem Modell von 1864 und die Kriegsdenkmünze für den Feldzug 1866. Die Offiziere durften die neue Uniform schon im Krieg 1866 tragen, die Mannschaften erst ab 1869. Das Gewehr ist das württembergische Zündnadelgewehr M 1857/67 . Das Bild ist sehr wahrscheinlich vor 1870 aufgenommen worden. Im Feldzug gegen Frankreich 1870/71 war Christoph Ott auch dabei. Die Urkunde ist vom Kriegsminister Generalleutnant Oskar von Hardegg und seinem Adjutanten, dem Kanzleidirektor und Sekretär des Militärverdienstordens   Major Adolph Friedrich von Seubert  unterschrieben. Der Deutsche Krieg von 1866 , auch deutscher Bruderkrieg genannt, war ein Krieg des Deutschen Bundes unter der Führung Österreichs gegen Preußen und dessen Verbündete. Der Sieg Preußens über Österreich hatte die Auflösung des Deutschen Bundes zur Folge. Die näheren geschichtlichen Hintergründe sind bekannt oder in Wikipedia zu finden. Vier Generationen nach d...

Feldpost aus dem Lazarett, Juni 1915

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Feldpostkarte, Motiv: "St. Quentin, Palais de Fervaque".  (Lazarett)  Von Karl Heusel an Karoline Walker, in Spinnerei und Zwirnerei Wannweil. St. Quentin, den 14. Juni 1915. Liebe Karoline, will Dir nur mitteilen daß ich in diesem Lazarett liege.  Kommen weiter zurück, wohin weiß ich noch nicht genau. Das Gebäude ist das Lazarett, wo ich wirklich bin. Es ist schon ziemlich besser, geht mir auch gut, was ich von Dir auch hoffe. Viel taussend Grüße sendet Dir Dein lieber Karl. (Verlustliste vom 5.7.1915: Karl Heusel, Kusterdingen, schwer verwundet.)

Einquartierung in Wannweil 1935

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 Gemeindebote Wannweil vom 13. Juli 1935 Einquartierung. Wehrmachtssoldaten reiten in der oberen Hauptstraße in Wannweil ortseinwärts. Im Bild das Haus Wollpert/Wurster, Hauptstraße 83. Heute befindet sich "Connys Hoflädle" in diesem Gebäude. Wir sehen die Rückansicht. Im Garten ist eine Wäsche aufgehängt.  Schulkinder begleiten die Soldaten. Foto Album Weißschuh

Erinnerungsbild Weltkrieg 1914/17 Ludwigsburg

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Erinnerungsbild  für Karl Hipp .  Wandbild gerahmt (Bild 38/29 cm) Motiv: Karl Hipp als Reiter. Der Kopf ist in das Standardbild einmontiert. Beschriftet: Weltkrieg 1914/17, Fahrer Hipp, 5. Batt 2, Württ. Feld Artili.-Regt.Nr.29" Prinz Regent Luitpold v. Bayern" Ludwigsburg. (Karl Hipp, geb. 27.06.1898 als Sohn des Karl Hipp und der Katharina geb. Schaich, gest. um 1960) Im Juni 1916 wurde Hipp 18 Jahre alt und musste am 1.6.1917 zum oben genannten Regiment nach Ludwigsburg einrücken. Am 1.10.1917 zog er ins Feld zur mobilen Württembergische Gebirgs-Batterie Nr. 13. Das Bild stellte sein Enkel H. Pflumm dankenswerter Weise zur Verfügung.

Kriegs-Chronik 1914-1918 für Karl Hipp, Wannweil

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Kriegschronik 1914-1918 für Karl Hipp .  Gedenk-Grafik als Wandbild gedacht zur Erinnerung an die Teilnahme als Frontkämpfer im I. Weltkrieg. Originalgröße ca. 30/40 cm. Farbdruck mit Text. Diese vorgefertigten Vordrucke im Urkundenstil wurden in den 30er Jahren den Veteranen angeboten. Karl Hipp, geb. 27.06.1898 in Wannweil als Sohn des Karl Hipp und der Katharina geb. Schaich, gest. um 1960. Im Juni 1916 wurde Hipp 18 Jahre alt und musste am 1.6.1917 zum 2. Württ. Feld-Artili.-Regt.Nr.29" Prinz Regent Luitpold v. Bayern" Ludwigsburg einrücken. Am 1.10.1917 zog er ins Feld zur mobilen Württembergische Gebirgs-Batterie Nr. 13. Im Text wird die Soldatenlaufbahn des Karl Hipp beschrieben.

Zur Erinnerung an unser Commando in Berlin 1904 - 1905.

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Zur Erinnerung an unser Commando in Berlin 1904 - 1905. Wer weiß ob wir uns wiedersehn, am grünen Strand der Spree. Gerahmtes Erinnerungsfoto, Größe: 64/57 cm mit Rahmen,  Flohmarktfund.  Auf der Rückseite steht "Wannweil". Allein der Name Lutz weist nach Wannweil. Im Bild ist ein Soldat " Lutz, Inf-Reg. 126" zu sehen. Die Regimentsbezeichnung würde dann auch passen, das Infanterieregiment 126 war ein württemberger Regiment. Wer dieser Lutz war, ist noch herauszufinden. Auf dem Bierfass steht "§11" Das heißt scherzhaft "Es wird fortgesoffen!" oder "Es wird weitergesoffen!".   Soldat Lutz, Infanterie-Regiment 126. Was diese zusammengewürfelten Soldaten aus verschiedenen Regimentern 1904 - 1905 in Berlin taten ist nicht mehr bekannt. (Deutsche Soldaten waren damals am Herero-Aufstand, dem Kolonialkrieg zwischen den deutschen Truppen und den Völkern der Hereo in Deutsch-Südwestafrika, dem heutigen Namibia beteiligt.)