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Schachtabdeckung von der Firma Blessing & Votteler, Reutlingen

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Im Hof der ehemaligen Spinnerei und Weberei Wannweil ist heute (2014) noch eine gußeiserne Schachtabdeckung in Verwendung. Hergestellt 1894 von der Reutlinger Gießerei Blessing & Votteler. Nach 120 Jahren ist dieses Werkstück noch voll gebrauchsfähig. Die Gießerei Blessing befand sich in der Lindachstraße. Heute steht dort das Echazzentrum.

Der Brunnen beim Schulhaus Eisenbahnstraße im Laufe der Zeit

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Neu renoviert, 113 Jahre alt aber ohne Funktion. Zum Glück konnte man den oberirdischen Teile des Gusseisernen Brunnen erhalten. Zustand 1990, 78 Jahre alt. Damals war die Mechanik schon defekt, der Brunnenschacht war noch erhalten. Bauzeitlicher Zustand, Aufnahme 1912 nach der Fertigstellung des Schulhauses.  

Untere Mühle Wannweil

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Wasserseitige Ansicht der Unteren Mühle in Wannweil um 1930, gemalt von Wilhelm Hipp. Besiter der Mühle mit dem Triebwerk T69 war damals Karl Huober, Er übernahm die Mühle von seinem Vater Michael Huober und gab sie an seinen Schwiegersohn Walter Unsöld weiter. Eine genaue Beschreibung der Wasserkraftanlage T69 ist im Gemeindearchiv vorhanden.

Die Kirchturmuhr, Baujahr 1891

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Malermeister Richard Walker renoviert im Jahr 2000 die Zeiger und Zifferblätter der Kirchturmuhr. 109 Jahre vorher stand an dieser Stelle auf einem Gerüst Großuhrmacher Karl Baur aus Ludwigsburg. In alten Akten über den Kirchenumbau finden folgenden Brief des Uhrmachers: Ludwigsburg, den 23.4.1891 Geehrtester Herr Bauführer! Es diene Ihnen hiermit zur gefl. Nachricht dass die neue Turmuhr für die Gemeinde Wannweil unter Heutigem von Hier abgesandt worden ist. Ich werde am Montag, dem 27. Des Monats in Kirchentellinsfurt um 9 ½ Uhr eintreffen und die Uhr durch den dortigen Güterbeförderer nach Wannweil führen lassen. Damit ich nun bei der Aufstellung nicht aufgehalten bin, möchte ich Sie höflichst ersuchen, die Gerüste für die vier Zifferblätter womöglich schon vor meiner Ankunft anbringen zu lassen. Dieselben sind notwendig da ich bei diesen kleinen Öffnungen und so ziemlich starken Mauern die Lagerstützen und die Zeiger nicht von innen anbringen kann. Indessen grüßt Sie ...

Eichzeichen an der Oberen Mühle in Wannweil

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Die Obere Mühle in Wannweil Eine der wenigen Mühlen an der Echaz in welcher noch Getreide gemahlen wird. Im Mühlenladen der Familie Hennig können die Produkte erworben werden.  Im Mai 1936 kaufte der Müller Johannes Möck die ehemalige Genossenschaftsmühle von Georg Wandel für 44.000 RM. In den 60er Jahrenverpachtete die Witwe des Johannes Möck die Mühle an den Müllermeister Kurt Hennig.Dieser erwarb ein paar Jahre später das Anwesen.Das Wasserrecht hat Frau Möck vor dem Verkauf abgelöst. Bis dahin konnte noch mit Wasserkraft gemahlen werden. Das Wassrrad befand sich an der Stelle der Garage. Das sogenannte "Sicherheitszeichen", im Eichzeichenprotokoll ist die Lagegenau festgeschrieben, befindet sich noch heute (2010) in der Backsteinwand eingemauert. Auf diese amtliche Höhenmarken, es gab noch das Eichzeichen (E.Z.), die Eichklamme oder der Nebenfestpunkt (N.F.P.), sind auf das jeweilige Triebwerk bezogen und sind sozusagen "Höhenmarken" für die Kanalsohle, ...

Eichzeichen an der Kirchentellinsfurter Sägmühle, T34

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Aus dem Eichzeichenprotokoll 1906 Triebwerk T34 des Sägmüllers Jakob Weber Kirchentellinsfurt. Zeichnung und Beschreibung des Sicherheitszeichens.  Nachstehend die Situation 2010 an der Ruine des Sägegebäudes. Die Markierung zeigt auf das 2010 noch vorhandene Sicherheitszeichen "Nach Vorschrift an der südlichen Ecke der Südostecke des Mühlgebäudes Nr. 124, 0,17 m von der südlichen Ecke entfernt in einen Sandsteinquader eingelassen, dasselbe ist 2,88 m höher als das am unterhalb gelegenen Wassertriebwerk T35 befindliche S.Z und ist mit Portlandzementmörtel mittes eisernen Dollen befestigt." So ist es im Eichzeichenprotokoll von 1906 festgehalten. Die Eichzeichen (E.Z.), wie das erwähnte Sicherheitszeichen (S.Z.), die Eichklamme oder der Nebenfestpunkt (N.F.P.) sind auf das jeweilige Triebwerk bezogen und sind sozusagen "Höhenmarken" für die Kanalsohle, die Fallen, bzw. für alle Wasserbauten. Quelle Gemeindearchiv Wannweil Fotos Ott Am Pfingstmontag ist der...

Regenüberlaufbecken "Untere Mühle"

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Versteckte Investitionen. Nach dem hochwassersicheren Ausbau der Echaz wurde zur Reinhaltung der Gewässer ein erstes Rgenrückhaltebecken im Unteren Mühlweg gebaut. Regenüberlaufbecken "Untere Mühle", öffentliche Einweihung 1982 . Oberirdisch ist nur ein kleines Bauwerk sichtbar. Dahinter entstehen später die Anwesen der Firmen Malergeschäft Schmid, Lanschaftsbau Sier und Zimmergeschäft Siller. Die Hallen im Hintergrund gehören zur Furniergroßhandling Koppensteiner. Bürgermeister Rüdiger Scherret erläutert die Pläne. Im Innern des Pumpenhauses führt eine Wendeltreppe ins Untergeschoß zu den Pumpen. Die Besucher steigen in die Tiefe, voraus der ev. Pfarrer Konrad Ludwig und Gemeinderat Hermann Grauer, Fliesenlegermeister. Blick ins Innere der Kaverne. Gemeinderat Erich Zieker steigt an den Ausstieg hoch, davor Adolf Baumann.

Am Ebbach, die Bahndurchpressung Teil II

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Der bereitgestellte Vortriebsschild aus Stahl in der Baugrube. Auf das vordere Betonsegment wird der Vortriebsschild aufgesetzt und hydraulisch durch den Bahndamm gepresst. Blick durch die ersten Segmente zur Vortriebsstelle. Der Abraum wird von Hand ausgebrochen und auf Loren zur Baugrube gefahren. Das Ziel ist erreicht. Auf der gegenüberliegenden Bahndammseite kann der nun entbehrliche Vortriebsschild freigebaggert und entfernt werden. Gut zu erkennen ist das betonierte Widerlager welches ein verschieben des Bahndammes verhinderte und nun auch entfernt werden kann. Man sieht auch die geringe Überdeckung über dem Kanal. Im Hintergrund das Haus Schach.

Am Ebbach, die Bahndurchpressung Teil I

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Blick zur Unteren Mühle Riesiger Erdhaufen vor der Unteren Mühle. Eine Planierraupe hebt die Baugrube aus, die Erde wird hier zwischengelagert. Zwischen Erdhügel und Bahn entsteht die Baugrube für die Kanalsegmente. Vergleichsfoto 2009 Von der ganzen Baumaßnahme ist nichts mehr zu erkennen. Die Mühlenscheune und das Wohngebäude daneben sind nicht mehr. Dafür entstand auf der Wiese hinter der Mühle eine kleine Siedlung. Das Mühlengebäude selbst wird von der Familie Unsöld zur Zeit (8/2009) zum Verkauf ausgeschrieben. Die Baugrube für die Kanalsegmente. Die vor Ort gegossenen und bereitgestellten Betonsegmente in der Baugrube. Im Vordergrund wird mit dem Einschalen eines Elementes begonnen. Dahinter stehen die fertigen Elemente. (Siehe nächstes Bild). Ein Triebwagenzug ET25 passiert ie Durchpressungsstelle. Die bereitgestellten Kanalsegmente. Die vor Ort gegossenen Segmente werden, hier im Vordergrund, gekippt und stehen dann zur Verpressung in der richtigen Position.

Am Ebbach, die Verdolung 1974

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Die offene Baugrube mit Blick zur Echaz. Zwischen Echaz und Bahndamm wurde die Verdolung in offener Baugrube ausgeführt. Hier zwischen den Häusern in der Kurzen Straße und dem Hühnerstall der unteren Mühle. Der Kanal wurde mit Erde überdeckt und ist später nicht mehr sichtbar. Die Baugrube wird vorbereitet. Vor den Häusern Kämmerle, links und Henes, rechts, wird mit dem Bau des Kanals begonnen. Blick zu den Häusern in der Kurze Straße. Die Humusschicht ist bereits abgetragen und auf der Wiese hinter der Mühle gelagert. In der sogenannten Kurze Straße stehen nur drei Häuser, sie sind in der Bildmitte dargestellt. Vorne das Haus Kämmerle, damals im Besitz von Polizeihauptmeister Eugen Kämmerle (1913-2006). Links davon das Haus Volk, Lina Volk war eine geb.Kämmerle und lebte damals nicht mehr. Rechts das Haus Henes, bewohnt von Martha Henes (1917-2002), ihr Großvater war Johannes Kämmerle (1853-1938). Auch hier wird deutlich, dass durch Erbrealteilung Grundstücke getei...

Handwerker mit Holz vor dem Haus

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Schreinermeister Karl Ott (1901-1990) hat Vorräte angeschafft. Die Aufnahme entstand in der Zeit vor dem II. Weltkrieg. Damals firmierte die Schreinerei Ott als "Christoph Ott und Söhne", im Geschäft war der Vater mit den Söhnen Karl und Eugen. Das Holz wurde in der Region eingekauft, Fuhrleute holten die Stämme mit Gäulen aus dem Wald und brachten es auf dem Langholzwagen zum Zimmermann Jakob Gaiser beim Bahnhof. Das Zimmergeschäft mit Sögewerk des Jakob Gaiser in Wannweil beim Bahnhof. Im Lohnschnitt verarbeitete Jakob Gaiser die Baumstämme zu Brettern und Dielen in der gewünschten Stärke. Der Schreiner ließ die Stämme nach seinen Erfahrungswerten auf Vorrat einschneiden, denn das Holz musste anschließend noch bis zu 5 Jahre getrocknet werden. Wieder brauchte man den Fuhrmann, diesmal mit dem Pritschenwagen, um die Bretter dem Schreiner zuzuführen. Rechnung für den Lohnschnitt auf dem Sägegatter "Für schneiden von Stammholz, Forchenstammholz, 1 Abschnitt 5 ...

Waschtag 1925

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Dieses Foto zeigt Pauline Ott geb. Heusel (1874-1928) vor ihrem Haus "In der Au 3". Dazu passt der nachstehende Bericht, welcher 30 Jahre später entstand. Beim Kinderfest im Juni 1958 stellte Lehrerin Käthe Schmid mit ihren Schülerinnen im Festzug einen Waschtag dar. Das Foto entstan im Fabrikhof der Spinnerei bei der Aufstellung des Zuges. Erinnerung an einen Waschtag 1954 Hier schreibe ich wie ich als etwa sechsjähriger Junge einen Waschtag meiner Mutter und meiner Tanten erlebt habe, in einer Zeit, welche große Umbrüche mit sich brachte. Ich erlebte eine Situation, welche sich mehr als dreißig Jahre nicht verändert hatte. Nach dem Kauf des ersten Bosch-Waschvollautomaten in den sechziger Jahren wird sich der Vorgang des Waschens weitere Jahrzehnte nicht mehr verändern. Der Waschtag glich einem Ritual, jeder Handgriff zur Vorbereitung wurde in einer bestimmten Weise verrichtet, jedes Gerät, jegliches Zubehör mußte auf seinem vorgesehenen Platz stehen. Tageszeit und Wet...

Akkumulatoren

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