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Der Brunnen beim Schulhaus Eisenbahnstraße im Laufe der Zeit

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Neu renoviert, 113 Jahre alt aber ohne Funktion. Zum Glück konnte man den oberirdischen Teile des Gusseisernen Brunnen erhalten. Zustand 1990, 78 Jahre alt. Damals war die Mechanik schon defekt, der Brunnenschacht war noch erhalten. Bauzeitlicher Zustand, Aufnahme 1912 nach der Fertigstellung des Schulhauses.  

Das alte Schulhaus in der Dorfstraße

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  Das alte Schulhaus diente bis 1839 als Rathaus, bis 1885 als Schulhaus, von der Spinnerei erworben diente es bis zu seinem Abbruch am 26.6.1975 als Wohnung für die Fabrikarbeiter. An Stelle des Hauses steht heute eine Dorflinde. Das alte Schulhaus in der Dorfstraße wird am 26.6.1975 vom Musikverein abgebrochen Dorfstraße mit dem freien Platz des ehemaligen alten Schulhauses nach dem Abriss 1975

Heute: Tag des offenen Denkmals 2014

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Das Thema 2014 ist Farbe In der Wannweiler Johanneskirche gibt es viel farbiges zu entdecken. Hier zum Beispiel die bunten Glasfenster, entstanden 1891 in der Münchener Werkstatt von Gustav van Treeck,Werkstätten für Mosaik und Glasmalerei GmbH gegr. 1887. Diese Firma gibt es heute noch. Gestiftet von den beiden hiesigen Fabriken Schirm und Mittler (jetzt Fa. Joos)  und Hartmann und Seemann (später Spinnerei und Weberei Wannweil). Die Fotos zeigen Ausschnitte aus diesen Glasbildern, welche den Chor belichten. Dargestellt sind hier die Attribute der vier Evangelisten. In der christlichen Ikonografie wird Johannes als Adler, Matthäus als Engel, Markus als Löwe und Lukas als Stier dargestellt. Neben den bunten Glasfenstern sind im Chor noch farbige Wandmalereien aus dem 18. Jahrhundert zu betrachten.

Marienstraße 1956, Neuapostolische Kirche

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 Neuapostolische Kirche Wannweil,   Marienstraße 84, eingeweiht am 8. Dezember 1956, erweitert 1972 Geplant von dem ortsansässigen freien Architekt Paul Reinhardt, 220 Sitzplätze. Paul Reinhardt (1911 - 1986) war von 1955 bis 1976 Bezirksevangelist und von 1963 bis 1971 Vorsteher der Wannweiler Neuapostolischen Gemeinde. Foto: Albert Herb

Wannweil, das Gemeindehaus

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Die Einweihungsfeier am 6. Dezember 1936 aus der Sicht des Nachbarn und als Zeichenaufgabe an der Volksschule Der Schreiner Karl Ott fotografierte von der gegenüberliegenden Schreinerei aus die Einweihungszeremonie vor dem Gemeindehaus. Der zehnjährige Schüler Helmut B. hatte in der Schule die Aufgabe das geschmückte Haus zu zeichnen. Er stellte die Situation sehr detailgetreu dar. Acht Jahre später starb er als junger Soldat in einem Wiener Lazarett an einer Verletzung am Arm. Baubeginn 12.Februar 1936 - Einweihung 6. Dezember 1936 Es war eine Meisterleistung in diesem engen Zeitfenster dieses Projekt durchzuführen. Architekt Brillinger aus Tübingen und der ortsansässige Bauleiter Christian Henes erstellten für 102.973 Reichsmark ein solides Gebäude. Bei der Einweihung wurde es in der Presse und auch in den Einladungen einfach Gemeindehaus genannt. Es bekam aber danach den Namen der damals populärsten Person, welcher auch das Foyer als Ehrenhalle gewidmet wurde. Eine Büste aus...

Wannweil, das Gemeindehaus ist fertiggestellt

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Das Richtfest wird im Sommer 1936 gefeiert Auf dem Dach stehen die Zimmerleute und Maurer, auf dem Gerüst hat sich örtliche Hitlerjugend versammelt. Interessiert schauen die Frauen des Dorfes zu, die Männer haben sich nicht extra von der Arbeit freigenommen. Zimmermeister Albert Lentmaiers Richtspruch von 1936 war harmlos für diese Zeit, folgende Verse sollen unser Gemeindehaus weiterhin für uns und den kommenden Generationen begleiten: “Doch schufen wir auch im Verein und sparten Mühe nicht noch Fleiß, nicht unsrer Hand gebührt der Preis, der Segen muß von oben sein. Gott gab dem Werke das Gedeih´n er mög in seiner großen Güten auch fortan dieses Haus behüten und den Bewohnern gnädig sein. Das Haus ist fertig und kann eingeweiht werden. Die Einweihung war am 6.12.1936 Aber nach 1945 ging es wieder mit Uniformen weiter. Wenn höhere Offiziere die Französische Besatzungssoldaten besuchten, wurde natürlich im Gemeindehaus repräsentiert und gefeiert. In den ehemaligen Parteir...

Wannweil, das Gemeindehaus als Adolf - H... - Haus

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Das Kellergeschoß ist bereits fertiggestellt. Der Beton wurde damals noch vor Ort gemischt. Hier ist ein Arbeiter die Betonmischung zusammenzustellen. Rechts besichtigt Bürgermeister Albert Zanzinger die Baustelle. Der Saal, von der zukünftigen Bühne aus gesehen. Es sind mächtige "Peiner", welche hier als Tragwerk aufgestellt wurden. Die damalige Ausstattung ist im Lauf der Zeit in Vergessenheit geraten und soll hier nochmals erwähnt werden: Der große Saal 27,24 x10,24 Meter, 4,10 Meter hoch. HJ.- und JV.- Heim (Hitlerjugen und Jungvolk) 61 m². BdM.- und JM.- Heim (Bund Deutscher Mädel und Jungmädelbund) 50 m². Kleinkinderschule in zwei Räumen mit zusammen 122 m² (Diese Fläche war im abgetrennten Saal.) Hauswirtschaftsschule 57 m². Bügel- und Lehrzimmer 37 m². Werkunterrichtsraum 60m². Lese- und Sitzungszimmer 38 m². Öffentliches Bad mit zwei Einzelbädern und ein Brausebad. Geschäftszimmer der Ortsgruppe Wannweil der NSDAP. Geschäftszimmer der NSV (Nationalsoziali...

Wannweil, das Gemeindehaus wird gebaut

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Diese Aufnahme zeigt den Bauplatz im Jahr 1935. Der Anlass zum fotografieren war die bevorstehende Veränderung auf dem Pfarrland, welches bis dahin als Acker und Wiese diente. Links im Bild dient die Ecke des Gebäudes Einfahrtstraße 12 als Orientierungshilfe. Damals war es die Schreinerei Gaiser, heute das Fotostudio Lippert. Rechts davon ist das Rathaus an seinem Dachreiter zu erkennen. Ganz rechts im Bild das Pfarrhaus. Eine für uns heute ungewohnte Perspektive der Ortsmitte. Zwischen Kirche und Pfarrhaus sieht man das Bauernhaus des Christian Kern. Das Haus mit Scheune ist am 5. März 1943 in der Früh zwischen 4 Uhr und 5 Uhr abgebrannt. Es wurde später durch ein 4-Familien Wohnhaus ersetzt. Baubeginn, die Ausschachtungsarbeiten erfolgten von Hand. Schon vor über 70 Jahren waren Männer und Frauen aus der ganzen Einwohnerschaft am Bau beteiligt. Damals wie heute freuten sich die Vereine auf eigene Versammlungsräume. Vorher waren sie auf die Säle im Gasthaus Zum Ochsen oder Zu...

Kunst am Bau 1956

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Künstler am Werk, hier der Südgiebel von Turnhalle und Schwimmbad der 1956 eröffneten Uhlandschule. Die Kunst am Bau kam beim Bauvorhaben „Uhlandschule“ nicht zu kurz. Schon aus der Ferne wird der Blick zu der Sgraffito-Arbeit auf dem Südgiebel der Turnhalle gelenkt. Die Grafik des Reutlinger Künstlers Anton Geiselhart (1907-1973) nimmt die gesamte Wandfläche ein. Dargestellt sind Turner, welche auf den Zweck des Gebäudes hinweisen. Eine Industriearbeiterin und ein Landwirt in den beiden weiteren Feldern symbolisieren die damals wichtigen tragenden Säulen der Einwohnerschaft. Bildhauerarbeit von Hans-Dieter Bohnet. Im Eingangsfoyer des Hauptgebäudes steht noch ein Marmorrelief, geschaffen vom Stuttgarter Bildhauer Hans-Dieter Bohnet. (* 1926 in Trossingen ; + 2006 in Stuttgart). Hans Dieter Bohnet hat Architektur und anschließend Kunst studiert. Ein bekanntes Werk, eine Metallplasik, steht vor dem "Langen Eugen" in Bonn. Sein Onkel Heinrich Bohnet war in den 30er Jahren...

Filmbühne Wannweil

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Gemeindehaus mit angebautem Filmvorführraum. Am 18. November 1950 wurde im Gemeindehaus die Filmbühne Wannweil eröffnet. Die Premiere startete mit dem amerikanischen Spielfilm von 1942 "Arabische Nächte". Im Gemeindearchiv sind weitere Filmtitel noch gelistet . An die nördliche Giebelseite des Gebäudes wurde ein Vorführraum angebaut, wie das Foto aus den 50er-Jahren zeigt. Mit dem allgemeinen Kinosterben in den 70er-Jahren wurde auch die Wannweiler Filmbühne aufgegeben und der Anbau wieder abgebrochen.