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Pferdestall mit Fuhrmannswohnung der Weberei Schirm & Mittler

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Ansicht 1981 vom Bürogebäude aus. Die Shedhallen rechts im Bild wurden 1981 abgebrochen. Wenn man den unteren Mühlweg der Echaz entlang bis zum Ende ging, traf man auf den Pferdestall der unteren Fabrik. Erbaut 1899 und im November 1994 abgebrochen. Der Zustand war 1981 abbruchreif.  Das Gebäude wurde aber nochmals Instandgesetzt und das Fachwerk freigelegt. Im Stall zogen auch noch Reitpferde ein. Trotzdem musste am 30.11.1994 das Gebäude abgebrochen werden, da die Produktionshallen der Glasweberei Leuze und Rilling (links im Bild) erweitert wurden. Zustand 1991  

Die untere Fabrik Schirm & Mittler

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Aufnahme um 1910 Gründer waren 1874 Stefan Schirm und Robert Mittler.  Adolf Leuze leitet und vergrößern den Betrieb 1875, die. Firmierung Schirm & Mittler bleibt bis zur Liquidierung 1959.  Der seitherige Geschäftsführer Peter Leuze betreibt in der seitherigen Weberei unter der Firmierung Leuze und Rilling eine Weberei für technische Garne.  Leuze und Rilling GmbH mit 47 Mitarbeiter stellt 2000 Insolvenzantrag. Geschäftsführer ist zuletzt Manfred Wolf, Hauptgesellschafter die Fa. Steiff in Gingen. Produkte: Armierung für Teerpappen und Glasfasertapeten. Gründe: Rückgang der Bauwirtschaft. 2001 erlischt die Firma. Die Firma Spritzgussa zieht nach Wannweil. 2003 übernahm Franz Stelzer die südlich des ehemaligen Verwaltungsgebäudes stehenden neueren Bauten.(Umsatz 2012 bis zu 10 Millionen €). Die Heizergehilfen bei Schirm & Mittler  

Spinnerei Wannweil - Betriebsausflug 1952

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Foto von einem späteren Betriebsausflug Betriebsausflug Spinnerei & Weberei Wannweil 1952 --------------------------------------------- Reisebeschreibung Kurz und gut, klein und: fein. Wird heute unser Ausflug sein. 6:15 Uhr   Abfahrt In Wannweil, die Fahrt geht in Richtung Tübingen. Die Universitätsstadt liegt hinter uns und somit auch der Kreis in dem sich für den größten Teil von uns das tägliche Leben abspielt. Diesen Kreis einmal zu verlassen, einmal die Gefolgschaft für einen Tag herauszuführen aus den geschäftlichen Mühen, aus dem tosenden Krach der vielerlei Maschinen, hat sich die Betriebsführung zur Aufgabe gemacht.   Aus dieser vornehmen Aufgabe resultiert auch dieses Jahr unser heutiger Betriebsausflug, der uns gemeinsam zunächst in das Schwarzwaldstädtchen Wildbad führt. Noch aber sind wir erst in Tübingen durchgefahren und als erstes bietet sich uns der Blick auf jene Stätte, von der einst der Dichter schrieb " Droben stehet die K...

Spinnereigeschichten - Zeitzeugen berichten.

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Zeitzeugen berichten. Von links: Eugen Schweizer, Helmut Kern, Hans Rilling, Moderator Hauke Petersen und Barbara Hummel. Wannweiler Geschichten. Der Krankenpflegeverein und die Gemeindebücherei hatten am Donnerstag, den 10. Januar 2013 in die Bücherei im Wannweiler Rathaus eingeladen. Ehemalige Spinnereimitarbeiter berichteten dem zahlreichen Puplikum über ihr Berufsleben bei der Spinnerei & Weberei Wannweil. Helmut Kern hat die Kriegszeit noch miterlebt, erinnerte sich an die mageren Nachkriegsjahre und an schönen Ausflüge in der Wirtschaftswunderzeit. Für Barbara Hummel war die Spinnerei das Sprungbrett ins Berufsleben. Sie fand hier nach der Ausreise aus Rumänien über Österreich eine erste richtige Arbeitsstelle mit ordentlichem "Zahltag" in "Deutscher Mark". Dies war damals auch die Voraussetzung zu einer eigenen Wohnung. Hans Rilling kennt den Betrieb vom Eintritt als Schlosserlehrling bis zum bitteren Ende. Am 31. März 1987 verließ er, wie die andere...

Wäschefabrik Adolf Herrmann Wannweil (SeiteIV)

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Adolf Herrmann mit seinen Näherinnen um 1938 Das neue Auto, um 1938 Das Kennzeichen III K- 3477 war bis 1945 gültig und kennzeichnete den  Schwarzwaldkreis (Neuenbürg, Nürtingen, Oberndorf, Reutlingen, Rottenburg) Tübingen hatte das Kennzeichen III M für den Schwarzwaldkreis (Rottweil, Spaichingen, Sulz, Tübingen, Tuttlingen, Urach) Das neue Auto 1950  Diesmal ein Mercedes Cabrio mit dem Besatzungskennzeichen FW26-3285. Diese Kennzeichen waren von 1949 bis 1956 gültig. Seit 1956 wird der Landkreis Reutlingen mit RT gekennzeichnet.

Wäschefabrik Adolf Herrmann Wannweil (SeiteV)

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Vesperpause in der Morgensonne Betriebsausflug um 1960 Die Belegschaft mit Seniorchef Adolf Herrmann

Wäschefabrik Adolf Herrmann Wannweil (Seite III)

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1950 wurde ein Nähsaal angebaut, Ansicht von Westen Schon 1940 musste Herrmann für die Wehrmacht Textilartikel herstellen. Von 1942 bis 1945 wurden durch den Auftragsvermittler Fa. Stoll Metallteile für die Rüstungsindustrie gefertigt. Viele Heimarbeiter, Frauen und ältere Mitbürger waren damit beschäftigt. Nach dem Krieg, 1946 konnten wieder Textilien hergestellt werden. 1950 wurde ein Fabrikationsgebäude angebaut. Das Fertigungsprogramm umfasste hauptsächlich Herrenhemden und Damenblusen. Von bis zu 60 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wurden täglich ca. 400 Teile genäht und fertig gestellt. 1958 stieg der Sohn Ottmar Herrmann, Jahrgang 1931, in die Geschäftsführung ein. Der Betrieb wurde laufend modernisiert und rationalisiert. Das heißt, mit weniger Personal wurde eine größere Wertschöpfung erreicht. 1987 schließlich wurde der Betrieb wegen mangelnden und nicht mehr kostendeckenden Aufträgen eingestellt. Betroffen waren etwa 24 Personen, welche bei befreundeten Betrieben unter...

Wäschefabrik Adolf Herrmann Wannweil (Seite II)

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Briefkopf mit der Postleitzahl 7415 Anzeige in der Festschrift des Gesangvereins 1949 Anzeige im Heimatbuch von Georg Mayer 1960

Wäschefabrik Adolf Herrmann Wannweil (Seite I)

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Bauzustand 1936, Ansicht von Süden Wäschefabrik Adolf Herrmann, Auf der Steinge 24 bis 26 in Wannweil Gründung 1924 durch Adolf Herrmann ( 28.04.1898 bis 30.10.1976). Die ersten Geschäftsräume waren in der Hauptstraße 33. Ein Wohnhaus mit Fabriksaal im Erdgeschoß wurde 1936 in der damaligen „Görlachstraße“ Ecke „Auf der Steinge“ als letztes Gebäude zwischen Bahnlinie und Echaz in Richtung Betzingen gebaut. (Die Görlachstraße wurde nach dem Krieg zur Schillerstraße erweitert.)   Der Hauseingang befand sich zur Görlachstraße hin. Bebauungsplan von 1910

Spinnerei und Weberei Wannweil, aus der Gründungszeit

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Gruppenbild von Fabrikarbeiterinnen und Arbeitern. Aufnahme im Betriebsgelände der Spinnerei.         Die Arbeiter und Arbeiterinnen halten Werkzeuge und Erzeugnisse in den Händen. Ein Bierfass ist mit der Jahreszahl 1893 versehen. Anlass zur Aufnahme war vermutlich das 25jährige Betriebsjubiläum (gegründet 1868). 1893 wurde die Fabrik vergrößert, die Schönfärberei Gessler aus Metzingen wird angegliedert. Der Firmenname lautet nun " Hartmann, Seemann Gessler und Co.".   Im Januar 1870 ereignete sich eine Explosion, welche im ganzen Reich in der Presse erwähnt wurde. Hier zwei Zitate. Tag- und Anzeigenblatt für Kempten und das Allgäu Nr. 16, Freitag, 21. Januar 1870 Reutlingen, 17. Jan. Eine Gasexplosion in der neu erbauten und gegenwärtig in der Aufstellung ihrer Maschinen begriffenen Baumwollspinnerei von Hartmann und Seemann bei dem benachbarten Wannweil fand heute Mittag nach 11 Uhr statt. Zur Zeit der Katastrophe waren 3 Arbeiter, der Fabrikbesitze...

Spinnerei und Weberei Wannweil um 1943

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  Bei Fabrikschwimmbad und Tennisplatz Für die Gefolgschaftsmitglieder der Spinnerei, so nannte man in dieser Zeit die Belegschaft, wurde hinter den Fabrikgebäuden, zwischen Echaz und Kanal, ein Tennisplatz und ein Freischwimmbad eingerichtet. Rechts im Bild das Schwimmbecken, dahinter ist durch einen hohen Zaun der Tennisplatz eingegrenzt. Hier, auf diesem Foto, tummelt sich die Belegschaft bei Spielen und Ziehorgelmusik. Im Sommer haben sich die Fabrikarbeiterinnen und Arbeiter nach der Schicht gerne erfrischt. Das Schwimmbecken wurde mit dem klaren Wasser des Fallenbachs gespeist. Von dieser schönen Erholungsanlage ist heute nichts mehr zu sehen. Ein Wald ist darüber gewachsen. Die Textilproduktion wurde bis 1943 aufrecht erhalten. In diesem Kriegsjahr wurde noch das 75-jährige Betriebsjubiläum gefeiert. 1868 wurde durch die Herren Hartmann und Seemann der Grundstein gelegt. Im November 1943 wurde der Betrieb auf Rüstungsproduktion umgestellt. Die Firma Daimler-Benz ...

Das Bekleidungshaus Otto Schwarz im Jahr 1960

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Werbeannonce im Heimatbuch 1960 Schon 1925 gründete der Webmeister Otto Schwarz (1899-1981) ein Bekleidungsgeschäft im Eckhaus Hauptstraße Einfahrtstraße. Hier konnten Damen und Herren sich komplett, bis zum Hut, einkleiden. Auch mit meinem Konfirmandenanzug hat der Otto und seine Luise meine Eltern gut beraten. Ich höre ihn noch sagen: "dees ischt a guate Waar" und er hatte mit diesem Spruch recht.

Spinnerei um 1900, grafische Darstellung

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Grafische Darstellung in idealisierter Form zu Werbezwecken. Links, über der Straße, die Hartmann´sche Villa. Die erhöhte Lage erlaubte dem Fabrikant eine Übersicht über seine ganze Fabrikanlage.

Spinnerei Wannweil, Idyll an der Echaz

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Aufnahme vom 15.Februar 2009. Am Echazkanal kurz vor dem Einlauf in die Turbine. Das Echazwasser ist heute ungetrübt.

Otto-Johannsen-Technikum Reutlingen

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Zeugnis der Fachschule für Spinnerei Reutlingen, später Technikum, für Spinnmeister Johannes Walz aus Wannweil mit Unterschrift von Otto Johannsen. 1855 als Webschule gegründet, seit 1877 genossenschaftlicher Webschulverein, seit 1892 ist Otto Johannsen Schulleiter, er gründete daraus 1908 das Technikum für Textilindustrie. Die Fachschule nennt sich jetzt "Otto-Johannsen-Technikum." Der Spinnmeister Johannes Walz, geb. am 8. März 1866 in Wannweil heiratete am 17. April 1890 in Wannweil die Magdalena Kämmerle. Das erste Kind wurde 1892 in Honau geboren, die Geburten der weiteren Kinder waren 1895 in Metzingen, 1897 in Ulm und 1900 in Bayreuth. Im Vogtland, dort in Lengenfeld starb er am 27. März 1944. Allein an diesen Lebensdaten ist zu erkennen, dass Johannes Walz die Textilindustrie in Süddeutschland kennenlernte. Die Enkelin, Maria Lang , sie wohnt im Vogtland, hat mir freundlicherweise dieses Dokument zur Verfügung gestellt.

Schirm & Mittler, Schornstein

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Rauchende Kamine waren damals ein Zeichen des Wohlstandes. Auf den grafischen Darstellungen der Fabriken war immer viel Rauch eingezeichnet. Viel Rauch gibt auch viel Ruß. Diesen mussten Freiwillige aus der Belegschaft in regelmäßigen Abständen nach Feierabend entfernen. Dass diese Arbeit kein Honiglecken war, sieht man den Männern an. Jeder hat eine Laterne dabei damit sie in den Tiefen des Rauchabzuges sich zurechtfinden. Der Schornstein wurde in den 70er-Jahren entfernt. Beim Echaz-Hochwasserausbau wurde der Triebwerks-Kanal zugeschüttet und das Kesselhaus mit Kamin abgerissen. Das Gebäude vor dem Kamin ist das Gasthaus "Zum Waldrand" heute "Rose" genannt. Die Fotos sind von der Familie Kämmerle. Links auf dem mittleren Bild steht Karl Kämmerle. (Siehe auch Anekdote von den Kesselreinigern) .

Schirm & Mittler, Nähsaal

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Die Arbeiterinnen machen Mittagspause. Sie sitzen auf einer Bank hinter der Fabrik. Fabrikant Max Leuze mit jungen Arbeiterinnen im Nähsaal.

Schirm & Mittler, Werksausweis 1943

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Seit 1942 produzierte die Firma für die Rüstung. 1946 baute Max Leuze die Textilproduktion wieder auf. Sein Bruder Adolf ist bereits 1939 verstorben.

Schirm & Mittler, Betriebsausflug 1936

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Mit einem Sonderzug, bespannt mit einer württ. T5 der Baureihe 75, ging die Fahrt in den Schwarzwald zu den Triberger Wasserfällen.

Textilbetrieb um 1912

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Fünf Arbeiter in einem Textilbetrieb in der Region. Die Original-Aufnahme ist stark vergilbt. vermutlich vor dem 1. Weltkrieg aufgenommen. In der Mitte Ernst Hoch aus Wannweil.