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Güllefass in der Hauptstraße

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  Ausschnitt aus Bild 2012010161 Sammlung Walter Ott Das Kuhfuhrwerk mit dem vollen Güllefass fährt an der „Einfahrt“ vorbei, passiert dann das Haus des Forstwart Digel neben dem Rathaus und biegt wahrscheinlich nach dem Gasthaus Zum Hirsch und der Kirche in den Degerschlachter Weg ein, um die kostbare Jauche aufs Feld zu bringen. Der unbekannte Fotograf hat in den 1930er Jahren ein damals alltägliches Motiv aufgenommen. Bild 202604055 Sammlung Walter Ott Eine zufällige Aufnahme aus dem Jahr 2001 zeigt eine ähnliche Situation. Das jetzt historische Fass wird von einem ebenfalls historischen Porsche-Diesel, in originalem Rot, von einer alten Scheune in eine noch ältere Scheuer gebracht. Diesmal ist das Fass leer und in einem erstaunlich guten Zustand nach seinem Dornröschenschlaf. Die „Einfahrt“ ist von einem Baum verdeckt, ein Audi biegt in die Einfahrtstraße ein und das Haus des Forstwart Digel wurde in den 1950er Jahren vom Radio- und Fernsehtechnikermeister Oskar Schaumburg...

Blick von der Firsthalde um 1955

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  Blick von der Firsthalde. Links der Bahnlinie entstand später die Friedrich-List-Straße. Vorn der Durchlass für den Firstbache durch den Bahndamm. Damals bekam der Firstbach ein neu gegrabenes Bett quer durch die Wiesen direkt zur Echaz. Das ursprüngliche Bett verlief entlang der Grießstraße und mündete an der Bahnhofstraße in die Echaz.  In der Bildmitte entstanden die neuen Häuser in der Goethestraße. Rechts der Rohbau des Doppelhauses Ruckaber und Schomaker. Das Gelände zwischen der Goethestraße und der heutigen Mozartstraße ist noch nicht erschlossen. 15 Jahre später hat sich viel verändert. Auch die Hanglage in Richtung Degerschlacht wurde bebaut. Das Bachbett des Firstbaches ist durch den Bewuchs besser zu erkennen.  Fotos: Albert Herb und Rudolf Sauter

Vom Auffüllplatz zum Waldkindergarten

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 Blick von der Terrasse, Haus Schmid, Kusterdinger Straße 41, zum Warthau über den Wartwasen. In der Jägerstraße 5 entsteht ein Neubau der Familie H.. Das Kellergeschoß ist fertig. Dahinter das Flurstück 602/3, damals als Auffüllplatz benutzt. Seit 16.11.2019 ist ein Waldkindergarten (Adresse Jägerstraße 7) eingerichtet. Im Wald ist in der Neuanpflanzung der Weg zum Grillplatz erkennbar. Ganz links im Bild, an das Foto angrenzend entstand später das Baugebiet "Im Wartwasen". Aufnahme Arno Schmid, Juni 1965

Eine Viehweide wird Bauplatz

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  Wannweil 1961, das letzte Haus am Kusterdinger Weg ist das Eckhaus zum Jägerweg. Postadresse Jägerstraße 1.  Der Kusterdinger Weg wurde später in Kusterdinger Straße umbenannt. Die Wiesen zwischen Straße und Wald waren eine Viehweide Wannweiler Bauern. Wannweil im Mai 1962, das Lehrerehepaar Arno und Katharina Schmid erwarben an dieser Stelle einen Bauplatz und erstellten ihr Einfamilienhaus in traditioneller Bauweise. Postadresse Kusterdinger Straße 41.  Foto: Arno Schmid

Das Baugebiet "Unterer Mühlweg" entsteht 1989

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Am Unteren Mühlweg wird ein Schwörer-Fertighaus erstellt, das Haus  "Unterer Mühlweg 31". Es ist das erste Schwörer-Haus in dem kleinen Baugebiet zwischen der unteren Mühle und der Bahnlinie.Die Aufnahmen entstanden am 1. April 1989.

Als der Ebbach durch die Bahnbrücke floss

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Blick zur Eisenbahnunterführung am Ebbach entlang zur Echaz.  Zustand vor dem Ausbau der Kusterdinger Straße. Aufnahme Januar 1973     Die Brücke führte zur Eisenbahnstraße. Das Straßenniveau war damals höher. Der Landwirt Schach, das Bauernhaus links im Bild, konnte von der Kusterdinger Straße aus in seine Scheune einfahren.           Kusterdingerstraße mit Ebbach und Echazbrücke bei der Kirche. Zustand um 1920 Links das Umspannhäuschen für das 1909 begonnene Elektronetz. Rechts das Wohn- und Geschäftshaus des Flaschnermeisters Jakob Kemmler. Der Giebel ist mit Blechplatten verkleidet und oben mit den Initialien JK versehen. Der Ebbach ist noch nicht kanalisiert und wird bis zur Echaz von Kopfweiden gesäumt. Fuhrwerke durchquerten damals den Bach neben der Brücke über das flache Ufer.

Die Bahnhofstraße vor 48 Jahren, ein Vergleich

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August 2022. Der Aufnahmestandort ist vor der Arztpraxis Dr. Marquardt, ehemals Dr. Kaiser. Vergleichspunkte zum Bild von 1974 sind das Wäldchen links im Hintergrund, das Haus Glückher, Hauptstraße 27 und rechts die Hausecke Johannesstraße 2, der Naturheilpraxis Ulrike Gaiser. Das Bauernhaus "Walter" wurde durch das Wohn- und Geschäftshaus Veigel mit der Postagentur ersetzt. Ebenso wurde damals die Echatzbrücke erneuert. Vergleichsbilder Bahnhofstraße Kreuzung Dorfstraße/Grießstraße August 2022/Mai 1974 Mai 1974. Blick aus der Bahnhofstraße zum Haus August Lumpp, Bahnhofstraße 3. In der Mitte das Bauernhaus des Jakob Walter und hinter der Tanne das Haus Klett, Hauptstraße 28. Diese drei Häuser wurden auch im Zuge der Echazkorrektion um 1974 abgebrochen.Rechts angeschnitten das Firmenschild des Ulrich Gaiser, Bodenbeläge, Johannesstraße 2. Aufnahmestandpunkt war vor dem Postamt, (später Arztpraxis Dr. Kaiser).  

Hausabbrüche in der Bahnhofstraße

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Blick von der  Wannweiler Johannesstraße zum Haus Bahnhofstraße 3 des August Lumpp,  dieses Haus wurde  im Zuge der Echazkorrektion um 1974 abgebrochen. Blick von der  Johannesstraße zur Dorfstraße. Das Haus Queck Nr. 38 liegt schon in Trümmern, rechts die Reste von Haus Bahnhofstraße 3 des August Lumpp,  beide wurden  im Zuge der Echazkorrektion um 1974 abgebrochen. Links vor dem Postamt steht eine Telefonzelle. Hinter dem Trümmerhaufen Queck die Raiffeisenbank, später Volksbank.  

Das alte Schulhaus in der Dorfstraße

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  Das alte Schulhaus diente bis 1839 als Rathaus, bis 1885 als Schulhaus, von der Spinnerei erworben diente es bis zu seinem Abbruch am 26.6.1975 als Wohnung für die Fabrikarbeiter. An Stelle des Hauses steht heute eine Dorflinde. Das alte Schulhaus in der Dorfstraße wird am 26.6.1975 vom Musikverein abgebrochen Dorfstraße mit dem freien Platz des ehemaligen alten Schulhauses nach dem Abriss 1975

Wannweil von Nordwest

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 Teleaufnahme ins Echaztal vom Schönbuch aus nach Wannweil 1981 Im Vordergrund der Supermarkt "ESBELLA", später "REAL", noch auf Kirchentellinsfurter Gemarkung, dahinter das Wannweiler Gewerbegebiet "Robert-Bosch-Straße". Aus dieser Perspektive sind keine signifikanten Ortsveränderung der letzten 40 Jahre auf den ersten Blick erkennbar. 

Aral-Tankstelle Wannweil

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Aral-Tankstelle Wannweil, Hauptstraße 70 Um 1970 ereignete sich ein Unfall auf der Hauptstraße vor der Tankstelle. Ein LKW verlor Betonröhren. Zum Glück wurde niemand verletzt und die Zapfsäulen blieben unversehrt. Die Araltankstelle war von ca. 1964 bis gegen 1978 in Betrieb. Paul Siewert war Pächter vom 1.1.1966 bis 31.3.1977. Ein neuer Pächter machte noch ein gutes Jahr weiter. Die Tankstelle wurde  dann aufgegeben und bis heute von Gebrauchtwagenhändlern benützt.

Sgraffito von Norman Bögle

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Haus Hauptstraße 43 in Wannweil, Zustand 1990 Bis um 1965 betrieb in diesem Gebäude der Gipsermeister Willy Hauke  (1919-2010) ein Gipsergeschäft. er verlegte dann in den Unteren Haldenweg.  Geschäftsbeziehungen verbanden den Gipsermeister mit dem Betzinger Künstler und Inhaber einer Bautechnikfirma Norman Bögle. Dieser schuf, wohl um 1950, ein Sgraffito an der Hauswand Haukes. Weitere Arbeiten Norman Bögles dieser Technik sind mir an einem Schuppen in Nähe der Reutlinger Kläranlage, am Zimmergeschäft Nedele in Betzingen und in einer Gemeinde im Neckartal bekannt.   Dargestellt sind Wannweiler Motive , Schlangensage, Trachtenpaar, Eröffnung der Eisenbahn 1861, Eselmotive. Leider wurde das Kunstwerk vor längerer Zeit entfernt. Ob es unter dem neuen Putz noch der Wiederentdeckung harrt, ist nicht bekannt.

Wanderschäfer in Wannweil 1982

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Wanderschäfer mit Herde auf der Kusterdinger Straße am unteren Haldenweg. Die Triebwege werden immer komplizierter. Hier können die Schafe wenigstens gefahrlos die Bahnstrecke unterqueren.

Einquartierung in Wannweil 1935

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 Gemeindebote Wannweil vom 13. Juli 1935 Einquartierung. Wehrmachtssoldaten reiten in der oberen Hauptstraße in Wannweil ortseinwärts. Im Bild das Haus Wollpert/Wurster, Hauptstraße 83. Heute befindet sich "Connys Hoflädle" in diesem Gebäude. Wir sehen die Rückansicht. Im Garten ist eine Wäsche aufgehängt.  Schulkinder begleiten die Soldaten. Foto Album Weißschuh

Frohe Weihnacht 1970

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Der Gemeinde-Christbaum beim Springbrunnen in der Bahnhofstraße. Der um 1962 erbaute Springbrunnen wurde um 1995 durch einen einfachen Brunnen ersetzt. Die Energie- und Unterhaltskosten waren zu hoch.

Begegnung in der Hauptstraße

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Eine zufällige Begegnung in der Wannweiler Hauptstraße Die Hauptstraße zwischen dem Gasthaus Zum Hirsch und dem Gasthaus Zum Ochsen.   Auf der Straße begegnen sich ein Hochzeitszug und ein Güllenwagen. Der Fotograf ließ etwas Abstand zwischen den gegensätzlichen Handlungen. Sie sind sich natürlich nicht ohne Gruß begegnet: "So kommet ihr von der Kirch?" mag die Bäuerin gefragt haben. "Ja, machet auch bald Feierabend" könnten die Hochzeiter im vorbeigehen geantwortet haben. Es ist eine kleine unbekannte Gruppe, voraus ein älteres Paar, sie in Tracht mit Schappel, er im Anzug mit Zylinder. Vielleicht die Brauteltern? Hinter dem Brautpaar ein städtisch gekleidetes Elternpaar vor zwei Herren mit Gehrock und Zylinder. Schade dass wir Zeit und Anlass nicht mehr herausfinden können. Sie bewegen sich gerade vor dem Haus des Kronenwirt-Albert, heute Hauptstraße 19. Ganz links im Bild, vom Rathaus halb verdeckt, das Gasthaus Zum Hirsch, 1888 erbaut und 1978 abgebrochen. ...

Der Firstbach und die Gänsweide 1906

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Das Gebiet Gänsweide um 1906 Die Bahnstrecke wurde 1862 eröffnet und 1900 zweigleisig erweitert. Erst 1903 bekam Wannweil eine Haltestelle mit Verladeplatz und Abstellgleis. Telegrafenleitungen begleiten die Bahnlinie. Dahinter das wilde Bachbett des Firstbaches . Am rechten Bildrand ist eine Wasser-Stellfalle zur Wiesenbewässerung zu erkennen. In der Bildmitte stößt vor dem Bauernhaus Görlach ein gepflegter Obstgarten an eine Kiesgrube. Die heutige Schillerstraße würde vom linken Bildrand quer durch den Obstgarten bis zur Mitte des rechten Bildrandes verlaufen. Den Vorkriegsgeborenen war die Kiesgrube mit dem Firstbachbett ein willkommener Abenteuerspielplatz.  Günther Rilling Jahrgang 1930, erinnert sich: Es gab Hügel, einen tief eingeschnittenen V-förmigen Graben zur Bahnlinie hin. Drei Meter hohe Felben (Kopfweiden) konnten, versehen mit großen Gummischleudern die wir Granatwerfer nannten, als Festungen oder Kommandobrücken dienen. Wenn die Rübenmiete unseres Nachbarn Jo...

An der Gänsweide, die Siedlung im Grieß

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Die um 1950 erstellten Doppelhäuser in der Grießstraße Baugebiet "Gänsweide" an der Grießstraße. Neuerschließung 1981. Das Gelände ist planiert, das erste Haus, Grießstraße 33, ist bereits ausgesteckt. Die Raupe steht auf der späteren "Sackelhauser Straße". Im Hintergrund links ist die Strickerei Adam u. Ernst Zeeb gerade noch sichtbar. Im Mittelgrund des Bildes die Reihenhäuser Grießstr. 29 - 43 aus den 50er-Jahren. Die Strickerei Zeeb wurde vor ein paar Jahren abgebrochen, es entatand eine Wohnbebauung. Die Doppelhäuser in der Blumenstraße entstehen Blick zur Kreuzung Grießstraße - Schillerstraße, Neubau der Reihenhäuser in der Blumenstraße. Links das Haus des Karl Walz, Grießstraße 27, rechts das Doppelhaus Grießstraße 29/31des Wilhelm Hafner. Dahinter entstehen die Doppelhäuser in der Blumenstraße. Aufnahme um 1952 vom Haus des Adolf Herrmann aus, dessen Hausschatten sehen wir im Vordergrund. Hier entsteht das Doppelhaus Grießstraße 29/31 Blick...

Marienstraße 1956, Neuapostolische Kirche

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 Neuapostolische Kirche Wannweil,   Marienstraße 84, eingeweiht am 8. Dezember 1956, erweitert 1972 Geplant von dem ortsansässigen freien Architekt Paul Reinhardt, 220 Sitzplätze. Paul Reinhardt (1911 - 1986) war von 1955 bis 1976 Bezirksevangelist und von 1963 bis 1971 Vorsteher der Wannweiler Neuapostolischen Gemeinde. Foto: Albert Herb

Streuobstwiese 1956

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Streuobstwiese auf dem Koblet. Aufnahme Albert Herb