An der Gänsweide, die Siedlung im Grieß

Die um 1950 erstellten Doppelhäuser in der Grießstraße
Baugebiet "Gänsweide" an der Grießstraße. Neuerschließung 1981. Das Gelände ist planiert, das erste Haus, Grießstraße 33, ist bereits ausgesteckt. Die Raupe steht auf der späteren "Sackelhauser Straße". Im Hintergrund links ist die Strickerei Adam u. Ernst Zeeb gerade noch sichtbar. Im Mittelgrund des Bildes die Reihenhäuser Grießstr. 29 - 43 aus den 50er-Jahren. Die Strickerei Zeeb wurde vor ein paar Jahren abgebrochen, es entatand eine Wohnbebauung.

Die Doppelhäuser in der Blumenstraße entstehen
Blick zur Kreuzung Grießstraße - Schillerstraße, Neubau der Reihenhäuser in der Blumenstraße. Links das Haus des Karl Walz, Grießstraße 27, rechts das Doppelhaus Grießstraße 29/31des Wilhelm Hafner. Dahinter entstehen die Doppelhäuser in der Blumenstraße. Aufnahme um 1952 vom Haus des Adolf Herrmann aus, dessen Hausschatten sehen wir im Vordergrund.

Hier entsteht das Doppelhaus Grießstraße 29/31
Blick zur Grießstraße. Neubau des ersten Doppelhauses Grießstraße 29/31des Wilhelm Hafner. Das Foto wurde vom Haus Adolf Herrmann aufgenommen. Dazwischen befindet sich das Bachbett des Firstbaches. Es wurde später aufgefüllt. Bereits 1948 wurde entlang der späteren Mozartstraße ein neues Bachbett angelegt.
Die Siedlung im Grieß wurde nach dem zweiten Weltkrieg zur Linderung der Wohnungsnot hauptsächlich für die Vertriebenen angelegt. Die Planung wurde von Architekt E. Diegel, Reutlingen durchgeführt. Die Württembergische Heimstätte-AG. Stuttgart plante weitere Häuser im Grieß. Mit der Bebauung der "Gänsweide", dem ehemaligen Zeeb-Anwesen und den Reihenhäusern in der Mozartstraße sind die Bauplätze zwischen Echaz und Bahnlinie in Richtung Betzingen nun erschöpft. Allerdings wird zur Zeit über eine Verlegung der Sportplätze nachgedacht. Dort, im früheren "Kälberwasen" könnte dann in Zukunft noch ein weiteres Baugebiet entstehen.
Die Fotod aus den 50er Jahren stellte Ottmar Herrmann zur Verfügung.

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