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Neubau B 27 im Neckartal 1989

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 Blick von der im Bau befindlichenBrücke zur alten Kreuzung der B 297 und L 379 von Kirchentellinsfurt mit Auffahrt zum Einsiedel. Hinter der hellen Fläche befand sich der Kirchentellinsfurter Sportplatz bevor er zum "Faulbaum" verlegt wurde. Die B 27 führte bis 1994 von Tübingen über Bebenhausen über Waldenbuch nach Stuttgart und heißt nun L 1208.  Ende 1994 wurde die neue vierspurige B 27- Trasse durch das Neckartal eröffnet.    Foto: W. Eckloff

Streuobstwiese 1956

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Streuobstwiese auf dem Koblet. Aufnahme Albert Herb

Blick zur Albkette 1956

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Blick von der Degerschlachter Höhe nach Reutlingen mit Albkette. Schöne Wolkenstimmung über der Alb.In der Bildmitte ist der Gmindersche Fabrikschornstein, der lange Emil" zu erkennen. Aufnahme Albert Herb

Streit über die Gerichtszuständigkeit des zulaufenden Gerichts

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Mähringen, Ansicht um 1685 (Ausschnitt aus Ortsansichten von Kieser, Hauptstaatsarchiv Stuttgart) 1471 - 1484 gab es einen Streit zwischen Graf Eberhard des älteren, mit dem Reutlinger Spital, dem der Weiler Wannweil angehörte. Das Dorf Mähringen gehörte Eberhard Bechten,  einem Bürger von Reutlingen, und in das dortige Kirchspiel gehörten die Dörfer Wankheim, Ohmenhausen, Immenhausen, Kirchentellinsfurt und Jettenburg. Zu Mähringen hatte sich nun ein sogenanntes Kirspelgericht gebildet, welches darin bestand, dass der Schuldheiß an Sonn - und Feiertagen nach dem Gottesdienst durch Ergreifen oder Stehenheissen innerhalb der Kirchhofmauern aus jenen Gemeinen Gerichtsbeisitzer erklärte und mit diesen auf dem Kirchhof über die vorgebrachten Händel richtete. Dieses Gericht erhielt von entlegenen Orten Zulauf, und hieß daher ein zulaufendes Gericht. Auch die Wannweiler liefen dahin. Stephanuskirche in Mähringen um 1906  (Foto Geschichtsverein Härten e.V.) Bis 1459 wurde ...

Unterwegs gesehen, Großbaustelle B28 um 1970

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Die neue B 28 bei Betzingen. Vierspuriger Ausbau. Das Gelände wird trassiert, die Brücken stehen schon. Ab 1967 wurde die Bundesstraße 28 zwischen Reutlingen und Tübingen zu einer Schnellstraße ausgebaut.

Bahnwärter an der Blaulache

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Das Bahnwärterhaus an der Blaulache. Zwischen Lustnau und Kirchentellinsfurt stand direkt am Wasser der Blaulache das Postenhäuschen Nr. 49. Es wurde 1861 an der damals eingleisig errichteten Bahntrasse erbaut. Beim Bau der vierspurigen Bundesstraße 27 war es im Weg und wurde abgebrochen. Bahnwärter an der Strecke braucht man schon lange nicht mehr. Der Bahnwärter. Einer der ersten Bahnwärter, damals ein neuer Beruf, war der Sohn des Kirchentellinsfurter Schmiedes Christoph Martin Ott, namens Christoph Ott, geb. in Kirchentellinsfurt am 30. November 1842, auf Posten Nr. 49. Sein Schwager Jakob Walker, geboren am 17. Februar 1841 war ebenfalls Bahnwärter auf Posten Nr. 48. Am 18. Juni 1876, einem Sonntag, war Christoph Ott mit seiner Familie, seiner schwangeren Frau und 4 Kindern im Alter von eineinhalb bis sechseinhalb Jahren, im Bahnwärterhäuschen beisammen. Der Bahnwärter besuchte später seine Schwester im benachbarten Postenhaus. Gegen Abend kam ein schweres Unwetter auf. Sein...

Die Blaulache 1928

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Der Fußgängersteg über das Schilf und unter der Eisenbahnbrücke hindurch. Blick an der Brücke entlang nach Kirchentellinsfurt An der Blaulache Die Blaulache, an der Bahnlinie zwischen Kirchentellinsfurt und Lustnau, ist ein Altarm des Neckars. Uns Kinder hat man damals davor gewarnt, dem Gewässer allzu nahe zu kommen und gerade deshalb hat uns die Blaulache magisch angezogen. Allein das Wissen, dass in dem sumpfigen, Schilfbestandenen Strand schon Mancher unrettbar versunken sein soll, regte unsere Fantasie an. Für die Eisenbahn gab es eine genietete Eisenfachwerkbrücke und darunter einen Fußgängersteg über das sumpfige Schilfgewässer. Dass unsere Eltern die Warnungen nicht aus der Luft griffen, zeigt ein Kirchenbucheintrag. Aus dem Kirchenbuch der Gemeinde Wannweil: Der Wannweiler Pfarrer Lorenz Ruoff schreibt: „ Johann Immanuel Gaißer, geb. 22. Januar 1787, Metzger von Walddorf, Sohn des Johann Ludwig Gaißer, Schulmeister von Walddorf und der Jakobine geb. Stephan hat sich eini...

Albwanderung 1925, vor der Höhle

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Rechtschaffend müde sitzen die drei Freunde Karl Ott, Gustav Gaiser und Karl Walz vor dem Höhleneingang, ja von welcher Höhle? Ihren Durst löschen sie mit Sprudel. Gustav Gaiser macht sogar Reklame für "Jurasprudel". Den gibt es heute wohl nicht mehr. Karl Walz trinkt Überkinger. Solche Informationen sind in den gut erhaltenen Fotoplatten noch drin.

Rast auf dem Mädchenfelsen 1925

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Fünf Wannweiler Freunde, voll ausgerüstet zum Sonntagsausflug, haben den Mädchenfelsen erwandert und machen eine Pause, sie "gruaben". Karl Walz (1904-1980) spielt Mundharmonika, der Zimmermann Gustav Gaiser (1905-1988) hat etwas zum lesen dabei, Schreinermeister Karl Ott (1901-1990) hat seine Plattenkamera dem uns unbekannten Fünften in die Hand gedrückt: "Da mach du amol a´Bild, dass i au amol drauf be". Der Vierte verdeckt seine Augen - selber Schuld wenn wir ihn heute nicht mehr erknennen.

Karlstraße in Reutlingen wird gepflastert (um 1930)

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Pflasterarbeiten an der Karlstraße in Reutlingen, Karlsplatz. Hinter dem Häuschen am rechten Bildrand der Gasthof Adler, Ecke Wilhelmstraße. Die Karlstraße wird neu gepflastert. Der Großvater von Egon Kittelberger, Bernhard Kittelberger ist bei der ausführenden Baufirma beschäftigt. Deshalb ist die Aufnahme im Postkartenformat in der Familie erhalten geblieben.

Albverein um 1935

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Wannweiler Wandergruppe auf Felsen vor dem Hohenzollern. Hinten in der Mitte erkenne ich Albert Knoblich, rechts Paul Reichart, mit Ziehorgel Eugen Ott.

Zigeunerwagen

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Zigeunerwagen an der Ortsgrenze zwischen Wannweil und Kirchentellinsfurt. Rechts im Hintergrund das Bahnhofsgelände K´furt. Der Volksmund sagt, der Wagen hätte auf Kirchemer Markung gestanden und sei bei Nacht und Nebel über die Ortsgrenze nach Wannweil geschoben worden. Aha! Daher also der Begriff Abschiebung. Der Hausrat ist im Freien ausgebreitet. Die junge Frau richtet sich, die ältere hat vielleicht Wasser geholt. (Siehe auch "Bilder aus vergangenen Tagen" Seite 94). Für die Bevölkerung brachten die Zigeuner Abwechslung ins Dorf. Heute nennen wir diese Volksgruppe respektvoll Sinti und Roma.

Ausflug mit der "Somaschell" 1903

Ausflug Wie aus sämtlichen Protokollen ersichtlich, beschlossen wir auch diesen Herbst wieder einen Ausflug zu machen und zwar führte er uns diesmal auf die Alb. Es war am Sonntag den 23. August, als wir bei ziemlich ungünstiger Witterung erst das Wetter abwarten mussten, ob er überhaupt durchführbar sei oder nicht doch es konnte ja nicht sein, denn jedesmal wenn die Vereinigung einen Ausflug vorhatte, mußte ja das gute Wetter von selber folgen und so ging es auch diesmal. Punkt 7 Uhr machte ich mich auf und es stand nicht lange an, so waren sämtliche Collegen beieinander, bis auf einen, es ist dies College Mössinger, der stand noch da, in seiner alltäglichen Uniform und konnte nur sagen: „ja got m´r denn ?“ Wir konnten ihm weiter kein Gehör schenken, da die Zeit schon ziemlich vorgerückt war, also vorwärts. Bei College Kern angekommen ging es wieder so, er stand auch noch da, wie vom Bett aufgestanden. Auch ihn ließen wir im Stich und weiter gings, das Dorf entlang. Bei College Eberh...

Honauer Steige 1903

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Festzug anlässlich der Lichtensteinfestspiele und des Besuchs des Königs in Honau. Eine Betzinger Trachtengruppe bewegt sich bei Kaiserwetter die Steige abwärts nach Honau. Links die Trasse der 1893 eröffneten Zahnradbahnstrecke zur Station Lichtenstein.

Ausflug Ostern 1933, CVJM Gönningen

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Ausflug zur Salmendinger Kapelle, Ostern 1933. Hinten eine Jugendgruppe mit Wimpel, Aufschrift: Jungschar vom CVJM Gönningen, vorne Mitglieder des Schw. Albereins Wannweil, 2. v.r. Eugen Ott, links Paul Reichart. Wer kennt weitere Personen? Hat der Wannweiler Albverein die Jugendgruppe zufällig getroffen?

Betzingen, Jettenburger Straße 8

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5. Reutlinger Lehenshof. 1711 übernahm Stephan Gutbrodt das Haus von seinen Vorfahren. 1747 heiratet Johann Jakob Wollpert aus Wannweil Eva, Gutbrodts einziges Kind und übernahm von ihrem Vater den gesamten Besitz. Johann Jakob Wollpert war ein Enkel unseres gemeinsamen Vorfahr Simon Wollpert, dem Stammvater auch aller Betzinger Wolperts. Die weiteren Besitzverhältnisse sind in den Reutlinger Geschichtsblätter 1986 Seite 133 ausführlich dokumentiert.