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Uhlandschule Wannweil, die Mädchen der "ABC-Schützen-Klasse" 1957

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 Lehrerin Katharina Schmid (05.06.1926-17.02.2025) im Klassenzimmer mit ihren Erstklässlerinnen.

Kinderfest am 16. Juni 1958

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 Gemeindekinderfest  Juni 1958, Festumzug, Thema "Die fleissigen Waschfrauen".  Am Sonntag, 15. Juni 1958 feierte der Musikverein sein 50jähriges Bestehen mit einem Fest und mit einem Festumzug, am Montagnachmittag war das Gemeinde-Kinderfest mit Umzug und Festprogramm auf dem Sportplatz. Festumzug in der Hauptstraße an der Kreuzung Bahnhofstraße. Links das damals neu erbaute Wohn- und Geschäftshaus des Viktor Glückher. Die Lehrerin Katharina Schmid (1926-2025) inmitten der Kinder beim Aufstellen des Umzuges im Fabrikhof der Spinnerei Der Festumzug kommt aus der  Bahnhofstraße und biegt in die Eisenbahnstraße vor der Bahnhofsgaststätte ein. Katharina Schmid mit Kindergruppe, dahinter die "Waschfrauen". Links, vor dem Haus des Zimmermann Gaiser, geht es über den Bahnübergang.

Das alte Schulhaus in der Dorfstraße

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  Das alte Schulhaus diente bis 1839 als Rathaus, bis 1885 als Schulhaus, von der Spinnerei erworben diente es bis zu seinem Abbruch am 26.6.1975 als Wohnung für die Fabrikarbeiter. An Stelle des Hauses steht heute eine Dorflinde. Das alte Schulhaus in der Dorfstraße wird am 26.6.1975 vom Musikverein abgebrochen Dorfstraße mit dem freien Platz des ehemaligen alten Schulhauses nach dem Abriss 1975

Schulkinder der Jahrgänge 1907 bis 1911

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 Die Aufnahme entstand 1919 vor der Wannweiler Johanneskirche. Die Kinder haben ihre bisherige Schulzeit unter Kriegsbedingungen verbracht. Die Buben werden 20 Jahre später als junge Männer den nächsten Krieg an der Front kennenlernen. Die im Bild markierten werden nicht mehr zurückkehren.  (Sämtliche Namen und Lebensdaten sind bekannt)  

Schülerlotsen in Wannweil

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Lehrer Hans Hirsch und Herr Ruggaber von der Polizei mit einer Schülerlotsengruppe auf dem Schulweg Mädchen des Jahrgangs 1943/44 als Schülerlotsinnen, heute Verkehrshelfer genannt, Nach der Inbetriebnahme der Uhlandschule im Herbst 1956 führte der Schulweg über die Kusterdinger Straße. Um den Kindern Sicherheit beim Überqueren der Straße, welche damals noch keinen Gehweg hatte, zu gewähren wurde mit der Verkehrswacht und der Polizei eine Schülerlotsengruppe gegründet. 1971 gab es eine Sondermarke der Deutschen Bundespost mit dem Schülerlotsensymbol. Das blaue Verkehrszeichen Nr. 356 weist seit 1970 auf Schülerlotsen hin.

Einschulung Volksschule Wannweil 1956

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Im April 1956 wurden im Schulhof des alten Schulhauses die Schulneulinge des Jahrganges 1949/50 aufgenommen. Rektor Otto Kempf (links) hält eine Ansprache. Die neuen Zweitklässler des Schuljahrganges 1948/49 spielten den Abc-Schützen etwas vor. Manfred W. sieht man als König mit Krone und Zepter. Auf dem oberen Bild steht rechts deren  Klassenlehrerin, Fräulein Elly Schmid, sie wurde am 1.1.1954 von Mittelstadt nach Wannweil versetzt. Hier ein Bericht von Rektor Otto Kempf vom Jahr 1954: Das neue Schuljahr begann am Dienstag, den 27. April 1954. Rektor Kempf gestaltete mit seinen seitherigen ABC-Schützen die Aufnahme der Schulneulinge in ganz neuartiger Weise. Das Wetter erlaubte die Durchführung dieses Planes. Im Hof des alten Schulhauses waren Stühle aufgestellt für die Kleinsten und ihre Mütter. Hinter diesem „sitzenden Publikum“, den Ehrengästen des Tages, scharten sich in weiterem Halbkreis die Schüler der gesamten Schule bis zu den großen Mädchen der Hauswirts...

Schulausflug an den Bodensee 1951

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Schülersonderzug an den Bodensee An dem Schülersonderzug an den Bodensee beteiligten sich die Lehrkräfte Thomas, Metzger, und Kempf mit über 120 Schülern der Oberklassen. Tag: Mittwoch, 27. Juni 1951 . Abfahrt 5:29 Uhr, Rückkehr 23:45 Uhr. Bei aufhellendem Wetter, das bislang sehr unbeständig, teilweise schlecht und kalt war, führt der Sonderzug hunderte von Schülern aus dem Raum Metzingen bis Horb das Neckartal aufwärts über Tübingen-Horb-Rottweil nach Tuttlingen und durch das Hegau über Singen nach Radolfzell dem See entlang zur Endstation Konstanz. In Gruppen wird eine einstündige Stadtbesichtigung durchgeführt. Um ½ 1 Uhr sammelt sich alles im Hafen um mit dem Sonderschiff „Überlingen“ auf die Insel Mainau zu fahren. Ein fast zweistündiger Aufenthalt gibt Gelegenheit, diesen herrlichen Platz zu genießen. Die Weiterfahrt führt durch den ganzen Überlinger See in einer großen Schleife an Überlingen und den Pfahlbauten zurück nach Meersburg. Dort gibt’s nur einen kurzen Halt,...

Schul-Entlassungsschein 1924

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Schul-Entlassungsschein der Evangelischen Volksschule Wannweil Unterschrieben in Schönschrift von Oberlehrer Häußler Was uns ein Stempel erzählt: Interessant ist, dass das Dienstsiegel mit den württemberger Hirschstangen über die Nazizeit hinweg aufbewahrt wurde. Im Dritten Reich, ab 1938, wurde aus der Evangelischen Volksschule eine Deutsche Volksschule mit Reichsadler und Hakenkreuz im Dienstsiegel. Nach 1945 holte man das alte Dienstsiegel wieder hervor und entfernte den Schriftzug "Evang." Damit war das Dienstsiegel an die neue Bezeichnung "Volksschule" angepasst. Allerdings bezeichnete die Schule sich ab 1949 wieder als Ev. Volksschule. Das abgeänderte Dienstsiegel wurde mindestens bis 1963 verwendet. Siehe untenstehendes Abschlusszeugnis. Abschlusszeugnis der Ev. Volksschule Wannweil 1963 Dienstsiegel der Volksschule Wannweil im III. Reich

Altpapiersammlung in den Kriegsjahren

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Schulaltstoffsammlung der Deutschen Volksschule Wannweil In den Kriegsjahren wurden die Schüler zum sammeln von Altmetall und Altpapier angehalten. Hauptlehrer Theodor Binder war für die Sammlungen verantwortlich, Dieser Papiersack ist noch gut erhalten vorhanden. Der Schulstempel lautet: "Deutsche Volksschule Wannweil".

Handarbeit in der Schule vor hundert Jahren

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Handarbeitsmuster Stickerei auf Stramin "Arbeitsschule Wannweil Pauline Ott 1912 " steht für Pauline Ott, geb.30.1.1900 gest. 11.7.1961 Die zwölfjährigen Mädchen stellten im Handarbeitsunterricht solche Übungstüchlein her. Was die Buben in dieser Zeit machten ist mir nicht bekannt.  "Arbeitschule Wannweil P.L. 1913 " steht für Pauline Lumpp, geb. 9.6.1901 gest. 10.10.1975 Schulheft Vorlage für das Übungstuch, Martha Ott, geb. 3.7.1911 Handarbeitsmuster, Übungsstrumpf gestrickt und geflickt (Bild a und b) Arbeit einer Volksschülerin um 1912. Gelernt wurde das Strümpfestricken, eine neue Ferse anstricken und verschiedene Reparaturmöglichkeiten. Eintrag in der Zanzinger-Chronik: Aus einem in Wannweil im Beisein des Oberamtmannes, Dekans und des Gemeinderates am 20.Mai 1812 abgehaltenen Gerichtstages ist folgendes zu entnehmen: Es wurde über die Verbesserung der Schulverhältnisse beraten und festgestellt: 1) dass die Lehrer künftig unglei...

Schulklasse Jahrgang 1920/21 in Wannweil

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Schulklasse Jahrgang 1920/21 in Wannweil mit Lehrer Strohhäcker vor dem Schulhaus Schulstraße, Aufnahme um 1930 Die Namen der Schüler sind noch bekannt. Von links nach rechts Jungen 1. Reihe:   1.Alfred Lumpp, Sohn des Lindenwirts (ist gefallen) 2. Gustav Kämmerle, Bruder von Polizist Kämmerle (ist gefallen) 3. Erich Steinmann 4. Karl Gaiser, Bruder von Bäcker Gaiser (ist gefallen) 5. Erwin Schuster, Sohn von Wilhelm Schuster 6. Robert Steininger, aus einer Kinderreichen Familie (ist gefallen) Jungen 2. Reihe: 1. Adolf Hoch, Eberhardstr. (ist gefallen) 2. Ernst Künstle, Sohn von Seifen-Künstle, 3. Julius Kern Schriftsetzer 4. Reinhold Maier, Marienstr. 5. Albert Leibssle Metzger, 6. Otto Hipp, Im Hegis (ist gefallen) 7. Sauter Jungen 3. Reihe: 1. Gottlieb Hipp, Sohn von Post-Hipp, 2. Emil Hipp, In der Schnitzerin (ist gefallen), 3. Walter Kern, Metzgermeister 4. Helmut Pfeiffle, Sohn von Elektromeister Pfeiffle in der Spinnerei, 5. Erwin Gogel, 6...

Schulbild Wannweil um 1930 mit Lehrer Eustachius Kümmel

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Vor dem 1885 erbauten Schulhaus in der Schulstraße. Es sind zwei Konfirmandenjahrgänge die eine Schulklasse bildeten. Die Kinder gehören den schwachen Kriegsjahrgängen 1917-1919 an. Von links nach rechts, obere Reihe: Karl Lutz, Wilhelm Wollpert, Edmund Hahn, Erwin Gaiser, Paul Hafner, Otto Mayer, Karl Wurster. 2. Reihe: Adolf Kern, Emil Bader, Ludwig Weißschuh , Adolf Baumann, Christian Kern, Erich Steiner . 3. Reihe: Hans Leuze, Anna Kern, Martha Sauter, Emma Gaiser, Luise Riehle, Emma Wollpert,, Frieda Huber, H.Haug? Untere Reihe: Hedwig Sauter, Frida Kemmler, Martha Hipp, Martha Henes, Rosa Maier, Martha Früh, Lehrer Eustachius Kümmel.

Wannweiler Schulmädchen mit Lehrer um 1886

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Ein Drittel der Mädchen trägt Tracht. Die Trachten sind nicht ganz stilecht, vielleicht wurde sie als Alltagskleidung getragen. Vorne links sitzt Pauline Wollpert (1877-1961) in der hinteren Reihe die zweite von links ist Pauline Heusel (1874-1928) Vorne zweite von rechts sitzt Maria Walz (1876-1955).

Wannweiler Schulklasse 1912 mit Lehrer Kümmel

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Schulklasse mit Lehrer Kümmel vor der Scheune Hauptstraße 25 in Wannweil. Heute steht an dieser Stelle ein Drogeriemarkt, gegenüber der Bäckerei Klett. Inmitten seiner Schützlinge steht der Schulmeister Eustachius Kümmel (1862-1944). Die Kinder sind alle in Sonntagskleider, ein Mädchen trägt die Wannweiler Tracht.  II.Reihe von hinten, 3. von rechts ist Christoph Ott (1903-1957) II.Reihe von vorn, 7 von rechts Maria Koch (1904-1986) sie heiratete Schreiner Karl Gaiser, I.Reihe 6. von rechts Marie Knoblich (1903-1988) sie heiratete Christian Kämmerle.

Lehrer in Wannweil, Gottlob Henne.

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Lehrer Gottlob Henne, Aufnahme 1912 Gottlob Henne war seit 31. Mai 1905 erster Schullehrer in Wannweil. Am 17. Februar 1924 ist er hier verstorben und in Pfullingen am 19. Februar vom Wannweiler Pfarrer Schreiber beerdigt worden. Henne ist am 23. März 1857 in Erpfingen als Sohn des Schullehrers Johann Georg Henne und Gottliebin Windhösel geboren. Am 23. November 1886 heiratete er dort die Maria Margareth, geb. In Pfullingen am 1. August 1862 als Tochter des Pfullinger Rotgerbers Philipp Friedrich Senner. Das erste Kind, Karl Friedrich ist am 16. Januar 1888 in Erpfingen geboren und dort schon am 2. Oktober 1891 gestorben. Sohn Ernst kam am 11. Oktober 1892 zur Welt und wurde in Wannweil 1906 konfirmiert, er wurde Nachschultheiß in Rauenstein. Sohn Paul Gottlob, geb. Am 17. Januar 1901, wurde 1915 in Wannweil konfirmiert. Quelle: Kirchenbuch Band IV Seite 69 Aufnahme 1921

Lehrer in Wannweil, Eustachius Kümmel.

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Lehrer Eustachius Kümmel, Aufnahme 1912 Eustachius Kümmel war seit 18. Oktober 1905 zweiter Schullehrer in Wannweil. Am 18. November 1944 ist er in Tübingen verstorben. Kümmel ist am 22. Januar 1862 in Zainingen als Sohn des Bauers Johann Georg Kümmel und Anna geb. Rapp geboren. Am 10. Juni 1889 heiratete er in Hochdorf Katharina Schaible aus Schornbach (1.6.1865 - 19.5.1930). Das erste Kind, Rudolf ist am 23. Mai 1890  in Schornbach geboren und am 19. November 1912 in Wannweil  gestorben. Tochter Anna kam am 11. Oktober 1891 zur Welt und ist bereits am 6. Februar 1898 in Schornbach verstorben. Tochter Luise, im Januar 1894geboren sollte nur 17 Tage alt werden. Sohn Willy Eustachius ist am 22. November 1900 in Ötlingen geboren und wurde in Wannweil 1914 konfirmiert. Nach Zuruhesetzung des Hausvaters ist die Familie anfangs Oktober 1929 nach Tübingen übergesiedelt. Quelle: Kirchenbuch Band IV Seite 77 Anmerkung von Frau Anstädt: Der Herr Kümmel war übrigens von 1907 bis ...

In der Schule, als der Lehrer noch Schulmeister war

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Lehrer Greiner mit Schulklasse im Schulhaus Schulstraße um 1935 Erinnerungen eines Schülers an seine Schulzeit in diesem Klassenzimmer mit Lehrer Otto Wohlfahrt (1902-1957). Wohlfahrt war von 1939 bis zu seiner frühen Pensionierung im Februar 1951 Lehrer in Wannweil. "Lehrer Wohlfahrt hatte manchmal eine Art epileptische Anfälle, ich glaube das kam noch vom Krieg. Er wohnte über dem Klassenzimmer im Schulhaus Schulstraße. Wenn seine Frau hörte wie er tobte, er hatte dann Schaum vor dem Mund, kam sie herunter und holte ihn in die Wohnung. Wollte er uns Buben bestrafen, mussten wir zu ihm sagen „mir juckt das Fell, ich will eine Tatze“. Er erließ uns die Strafe, wenn wir eine besondere Aufgabe erfüllten. Entweder mussten wir an der Eisenstütze zur Decke hochklettern und etwa drei Minuten uns an der Deckenkonsole festklammern. Wer das schaffte war seiner Strafe entlastet. Manchmal mussten wir einen Bleistifft zwischen Nase und Oberlippe quer einklemmen und so zur Tafel kommen. Das...