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Schachtabdeckung von der Firma Blessing & Votteler, Reutlingen

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Im Hof der ehemaligen Spinnerei und Weberei Wannweil ist heute (2014) noch eine gußeiserne Schachtabdeckung in Verwendung. Hergestellt 1894 von der Reutlinger Gießerei Blessing & Votteler. Nach 120 Jahren ist dieses Werkstück noch voll gebrauchsfähig. Die Gießerei Blessing befand sich in der Lindachstraße. Heute steht dort das Echazzentrum.
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Spinnerei Wannweil, Blick vom Eingangstor in den Hof, rechts an der Wand unter einem Vordach hängt die Stempeluhr. In diesem Gebäude befinden sich unten die Umkleide- und Waschräume.

Spinnerei im Krieg

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Lage der Baracken für die Zwangsarbeiter, damals Fremdarbeiter genannt. Markiert ist das "Russenbrückle" über die Echaz . Es wurde in den Kriegsjahren errichtet, um die links der Echaz liegenden Baracken zu erschließen. Südöstlich des Rasensportplatzes befand sich ein Barackenlager. Die Flurstücke 1632 bis 1637 waren bis 1947 mit Barackenlager der Firma Daimler-Benz belegt. Baracken auf drei Betonplatten wurden angelegt. Zwei Platten 1947 wieder entfernt. Die dritte Platte wurde vom Baugeschäft Walker weiterverwendet. Die Grundstücke wurden von der Firma Daimler-Benz im Februar 1944 gepachtet und auf den 30.4.1948 wieder gekündigt. In den Pachtverträgen steht, dass "die Verpächterin bis Kriegsende auf ihr Kündigungsrecht verzichtet".  Die Pächter, sieben Bürger, erhielten auch für die Zeit der französischen Militärregierung ihre Pacht. Jahrespachtzins gesamt 364 RM. Das Requisitionsamt Reutlingen erstattete die Pacht für die Zeit der Belegung durch die Besatzung...

Spinnerei Wannweil - Betriebsausflug 1952

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Foto von einem späteren Betriebsausflug Betriebsausflug Spinnerei & Weberei Wannweil 1952 --------------------------------------------- Reisebeschreibung Kurz und gut, klein und: fein. Wird heute unser Ausflug sein. 6:15 Uhr   Abfahrt In Wannweil, die Fahrt geht in Richtung Tübingen. Die Universitätsstadt liegt hinter uns und somit auch der Kreis in dem sich für den größten Teil von uns das tägliche Leben abspielt. Diesen Kreis einmal zu verlassen, einmal die Gefolgschaft für einen Tag herauszuführen aus den geschäftlichen Mühen, aus dem tosenden Krach der vielerlei Maschinen, hat sich die Betriebsführung zur Aufgabe gemacht.   Aus dieser vornehmen Aufgabe resultiert auch dieses Jahr unser heutiger Betriebsausflug, der uns gemeinsam zunächst in das Schwarzwaldstädtchen Wildbad führt. Noch aber sind wir erst in Tübingen durchgefahren und als erstes bietet sich uns der Blick auf jene Stätte, von der einst der Dichter schrieb " Droben stehet die K...

Spinnereigeschichten - Zeitzeugen berichten.

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Zeitzeugen berichten. Von links: Eugen Schweizer, Helmut Kern, Hans Rilling, Moderator Hauke Petersen und Barbara Hummel. Wannweiler Geschichten. Der Krankenpflegeverein und die Gemeindebücherei hatten am Donnerstag, den 10. Januar 2013 in die Bücherei im Wannweiler Rathaus eingeladen. Ehemalige Spinnereimitarbeiter berichteten dem zahlreichen Puplikum über ihr Berufsleben bei der Spinnerei & Weberei Wannweil. Helmut Kern hat die Kriegszeit noch miterlebt, erinnerte sich an die mageren Nachkriegsjahre und an schönen Ausflüge in der Wirtschaftswunderzeit. Für Barbara Hummel war die Spinnerei das Sprungbrett ins Berufsleben. Sie fand hier nach der Ausreise aus Rumänien über Österreich eine erste richtige Arbeitsstelle mit ordentlichem "Zahltag" in "Deutscher Mark". Dies war damals auch die Voraussetzung zu einer eigenen Wohnung. Hans Rilling kennt den Betrieb vom Eintritt als Schlosserlehrling bis zum bitteren Ende. Am 31. März 1987 verließ er, wie die andere...

Spinnerei - Das Mädchenheim und die Kantine

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Das sogenannte Mädchenheim hinter dem Werkstor der Spinnerei Wannweil Alleinstehende Arbeiterinnen konnten im Mädchenheim wohnen und essen. Es wurde von einer Heimleiterin betreut. Im Erdgeschoß war die Werksküche eingerichtet. Eine Kantine war angeschlossen. Auszug aus der Betriebsordnung von 1941       Der damals moderne Gasherd steht noch 2012 in der noch erhaltenen Werksküche. Der Raum wird von den Wannweiler Künstler als Atelier genutzt. Die Kantinenräume im Jahr 1941 Aufnahme 2009. Hinter dem linken Fenster befindet sich die ehemalige Werksküche. Die Tür führt zu der Kantine, sie ist 2012 als Raum noch erhalten und ist als Künstleratelier vermietet.

Spinnerei und Weberei Wannweil, aus der Gründungszeit

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Gruppenbild von Fabrikarbeiterinnen und Arbeitern. Aufnahme im Betriebsgelände der Spinnerei.         Die Arbeiter und Arbeiterinnen halten Werkzeuge und Erzeugnisse in den Händen. Ein Bierfass ist mit der Jahreszahl 1893 versehen. Anlass zur Aufnahme war vermutlich das 25jährige Betriebsjubiläum (gegründet 1868). 1893 wurde die Fabrik vergrößert, die Schönfärberei Gessler aus Metzingen wird angegliedert. Der Firmenname lautet nun " Hartmann, Seemann Gessler und Co.".   Im Januar 1870 ereignete sich eine Explosion, welche im ganzen Reich in der Presse erwähnt wurde. Hier zwei Zitate. Tag- und Anzeigenblatt für Kempten und das Allgäu Nr. 16, Freitag, 21. Januar 1870 Reutlingen, 17. Jan. Eine Gasexplosion in der neu erbauten und gegenwärtig in der Aufstellung ihrer Maschinen begriffenen Baumwollspinnerei von Hartmann und Seemann bei dem benachbarten Wannweil fand heute Mittag nach 11 Uhr statt. Zur Zeit der Katastrophe waren 3 Arbeiter, der Fabrikbesitze...

Geschichten aus der Spinnerei 4. Folge

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 Aufnahme um 1930 Spinnerei Wannweil, Fabrikhof von der Echaz aus gesehen . Kisten stehen zum Transport bereit. Links das Bürogebäude, rechts der Fabriksaal. Bis in die Zeit um 1960 wurden die Kisten auch mit Pferdefuhrwerken zum Bahnhof gefahren.  Hier steht im Hof ein abfahrbereiter Pritschenwagen. Wer genau hinschaut, sieht neben dem Vorderrad das "Waagscheit" hervorstehen.  Am Waagscheit wird das Zugseil, mit welchem das Pferd den Wagen zieht, befestigt. Im Juni 1900 passierte mit so einem Wagen ein tragischer Unfall. Der Bauer Daniel Wollpert aus Wannweil (1869-1956),  arbeitete neben seiner Landwirtschaft in der Spinnerei, damals hieß die Fima Hartmann & Co. Seine Tochter Martha Anna (13.7.1896-14.6.1900) holte ihn oft von der Arbeit ab. Es war ein schönes, gescheites Mädchen und konnte mit dreieinhalb Jahren allein durch den Ort zur Fabrik gehen. Am 14. Juni 1900 sprang das Kind auf dem Fabrikhof freudig dem Vater entgegen. Als es hinter einem mit Kohl...

Spinnerei und Weberei Wannweil um 1943

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  Bei Fabrikschwimmbad und Tennisplatz Für die Gefolgschaftsmitglieder der Spinnerei, so nannte man in dieser Zeit die Belegschaft, wurde hinter den Fabrikgebäuden, zwischen Echaz und Kanal, ein Tennisplatz und ein Freischwimmbad eingerichtet. Rechts im Bild das Schwimmbecken, dahinter ist durch einen hohen Zaun der Tennisplatz eingegrenzt. Hier, auf diesem Foto, tummelt sich die Belegschaft bei Spielen und Ziehorgelmusik. Im Sommer haben sich die Fabrikarbeiterinnen und Arbeiter nach der Schicht gerne erfrischt. Das Schwimmbecken wurde mit dem klaren Wasser des Fallenbachs gespeist. Von dieser schönen Erholungsanlage ist heute nichts mehr zu sehen. Ein Wald ist darüber gewachsen. Die Textilproduktion wurde bis 1943 aufrecht erhalten. In diesem Kriegsjahr wurde noch das 75-jährige Betriebsjubiläum gefeiert. 1868 wurde durch die Herren Hartmann und Seemann der Grundstein gelegt. Im November 1943 wurde der Betrieb auf Rüstungsproduktion umgestellt. Die Firma Daimler-Benz ...

Marokkaner in Wannweil 1945-1946 (VIII)

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Inspektion der 14. marokkanischen Maultierkompanie durch General Monsabert. Hier ziehen die Inspekteure, voran der General,  in den Fabrikhof der Spinnerei und Weberei Wannweil ein. Im Hintergrund das Portierhäuschen. Im Gebäude links sind unten die Sanitär- und Umkleideräume der Belegschaft, oben Wohnungen untergebracht. Vor dem Bürogebäude steht der Fahnenmast in einer kleinen Grünanlage mit dem Zeichen der 14. Maultierkompanie. Über dem Eingang zum Bürogebäude ist die französische Beschriftung "Bureaux" angebracht.

Spinnerei und Weberei Wannweil im Jahr 1962

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Aufnahmen aus dem laufenden Betrieb. Die Bilder sind dem Wannweiler Heimatfilm von 1962 entnommen. Es wäre schön, wenn Jemand die Fotos kommentieren könnte.

Wannweil hatte eine der ersten weiblichen Feuerwehren Deutschlands

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Juli 1917, Spinnerei und Weberei Wannweil, die Fabrikfeuerwehr. Die Feuerwehrgruppe besteht hauptsächlich aus jungen Frauen. Die männlichen Fabrikarbeiter stehen zu dieser Zeit im Felde. In einer Pressenotiz steht:" ...die Fabrikfeuerwehr der Spinnerei Wannweil hat nämlich 34 Mädchen mit Joppe, Helm und Gurt ausgerüstet." Hinten stehen Hans Vogel, Richard Wollpert, Christian Walz (Jahrg. 1901). Mit Schirmmütze in der Mitte der Kommandant und Prokurist Stöcker. Rechts davon Karoline Herrmann, rechts außen Marie Herrmann. Neben Stöcker steht Betriebsleiter Brunn, er hat eine Sportmütze auf. 1896 wurde die Fabrikfeuerwehr der Spinnerei gegründet. Anlass war ein Fabrikbrand 1894. Auszug aus dem Buch "Gegen Feuer und Flamme: Das Löschwesen in Karlsruhe und die Berufsfeuerwehr" Von Ute Grau, Ute Grau Barbara Guttmann Susanne Asche Stadtarchiv Karlsruhe, Barbara Guttmann, Susanne Asche, Stadtarchiv Karlsruhe, Stadtarchiv Karlsruhe Veröffentlicht von Sonstige, 2001...

Spinnerei um 1900, grafische Darstellung

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Grafische Darstellung in idealisierter Form zu Werbezwecken. Links, über der Straße, die Hartmann´sche Villa. Die erhöhte Lage erlaubte dem Fabrikant eine Übersicht über seine ganze Fabrikanlage.

Spinnerei Wannweil, Idyll an der Echaz

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Aufnahme vom 15.Februar 2009. Am Echazkanal kurz vor dem Einlauf in die Turbine. Das Echazwasser ist heute ungetrübt.

Weihnachten 1957, Spinnerei Wannweil

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Eingangstor zu der Spinnerei mit Weihnachtsbaum. Bildpostkarte des Metzverlages. Im Fabrikhof steht ein geschmückter Weihnachtsbaum. Nachtaufnahme. Das Eingangstor ist eine verzierte Schmiedeeisenarbeit.

Betriebsausflug Spinnerei um 1938

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Der Bus "Achalmexpress" ist mit einem Transparent geschmückt. Aufschrift: Spinnerei & Weberei Wannweil. Im Fenster rechts Martha Reiff verh. Wollpert (1915-1977)

Omnibusausflug in den 30er-Jahren

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Betriebsausflug der Spinnerei & Weberei Wannweil. Rast unterwegs. Der Betrieb war mit 4 Bussen unterwegs.

Der neue Spinnereilastwagen im Mai 1950

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Spinnerei & Weberei Wannweil. Transport der neuen Kirchenglocken von Neu-Ulm nach Wannweil mit dem neuen Werks-LKW der Spinnerei. Die drei neuen Glocken stehen auf der Ladefläche des neuen Lastwagens. Auf dem Kotflügel sitzt der Fahrer Ludwig Weißschuh (1917 - 1995) . Das Kennzeichen des LKW wurde in den besetzten Zonen der Bundesrepuplik von 1948 bis 1956 verwendet. FW steht für Französische Zone Württemberg, 26 für Reutlingen. Das Fahrzeug war hellgrau lackiert. Die Glockengießerei B. Grüninger Söhne Neu-Ulm, darf für die Kirchengemeinde Wannweil drei Glocken mit den Tönen g,b,c, liefern. Es wurden die 1942 als Metallspende abgenommenen Glocken ersetzt. In der Mitte steht der Fahrer Ludwig Weißschuh, rechts davon Jakob Hipp, Kirchengemeinderat und Spinnereiarbeiter in der Zylindermacherei.

Nachkriegslastwagen der Spinnerei Wannweil

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Spinnerei & Weberei Wannweil. Erster Nachkriegslastwagen von 1946 bis 1950. Beschriftung auf der Fahrzeugtür: "Spinnerei und Weberei Wannweil". Das Fahrzeug könnte ein Mercedes L701 sein, dieser Typ wurde in den Kriegs- und Nachkriegsjahren mit behelfsmäßigem Holzführerhaus gebaut. Aufgenommen im Fabrikhof der Spinnerei. Ob dieses Fahrzeug auch auf Holzgas umgerüstet wurde weiß ich nicht. Mir ist bekannt, dass in dieser Zeit die Spinnerei einen Holzgas-LKW fuhr. Fahrer war Ludwig Weißschuh.

LKW-Verkehr in der Nachkriegszeit

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Spinnerei & Weberei Wannweil in den 50er Jahren. Ein Bundesbahn-Lastwagen bringt Baumwolle. Der schwere Büsing-Lastwagen bringt Baumwolleballen in die Spinnerei. Bei der Anfahrt ist er in einen Straßengraben gerutscht. Das Kennzeichen des LKW, BN03-5328, wurde in den besetzten Zonen der Bundesrepuplik von 1948 bis 1956 verwendet. BN steht für Britische Zone Niedersachsen.