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Anmerkung zur Konfirmation 1857 in Wannweil

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 Schultheiß Martin Brucklacher (1843 - 1910). Atelieraufnahme von Paul Sinner, Tübingen. (Um 1870)  Martin Brucklacher ist am 21. Dezember 1843 in Wannweil als Sohn des damaligen Schultheiß Johann Georg Brucklacher und Elisabetha, geb. Wollpert geboren. Er wuchs hier mit fünf älteren Geschwistern auf. Er war noch nicht volljährig als sein Vater 68jährig starb. Am 17.September1878 wird der ledige 34jährige Brucklacher von der königlichen Regierung des Schwarzwaldkreises zum Schultheiß ernannt. Seine Hochzeit mit der Mittelstädterin Maria Katharina Müllerschön am 25. November 1879 in der Wannweiler Kirche sollte auch seine Mutter nicht mehr erleben. 1880 wurde der Sohn Karl August,1881 die Tochter Karoline und 1886 Sohn Adam Georg geboren. 1901 heiratete die Tochter den Kaufmann und Kronenwirt Karl Eberhardt. Sohn Karl August heiratete 1902 Maria, die Tochter des Schmiedemeisters Johann Georg Gaiser. Die Heirat des Sohnes Adam Georg mit Pauline Schäfer erlebte Martin Brucklach...

Festumzug in der Grießstraße

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Trachtengruppe in Wannweiler Tracht. Dahinter der Musikverein Wannweil mit der Tracht, sie wurde anlässlich der Sechzigjahrfeier 1968 angeschafft.

Konfirmation im Kriegsjahr 1918 - Volkstrachten in Schwaben

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Konfirmanden des Jahrgangs 1904/05 vor der Johanneskirche Wannweil mit Pfarrer Schreiber. Fünf Mädchen kleideten sich mit der Wannweiler Tracht. Pfarrer Schreiber hat sie vorne in der Mitte ins rechte Rampenlicht gesetzt. Dass dies kein Zufall war, lesen wir im Protokoll des "Verein zur Erhaltung der Volkstrachten in Schwaben" , Jahresversammlung am 22.Februar1918 in der Betzinger Schwane. Vorstand Georg Schickhardt aus Betzingen bedauerte, dass Betzingen heuer keine Konfirmanden in Tracht hat. Wannweil wird fünf und Ohmenhausen 2 Mädchen in Tracht bei den Konfirmationen haben. Es wurde beschlossen, dass die Ohmenhäuser Mädchen je 25 Mark, die Wannweiler Mädchen je 30 Mark erhalten. Die Ohmenhäuser Nähterin erhält 5 Mark. Das Geld wurde vom Verein per Postanweisung an die Pfarrer eingesandt. Eine lange Beratung und "erschöpfende Aussprache über den sichtlichen Rückgang der Volkstrachten speziell in Betzingen" folgte. "Hiebei sprachen sämtliche Anwesenden und ...

Militärdienst in Ludwigsburg

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Atelieraufnahme Soldatengruppe mit Trachtenmädchen in Ludwigsburg Die Aufnahme entstand  um 1890 im Ludwigsburger Fotoatelier Osswald. Der Wannweiler Karl Kern wurde von seiner Braut Friederike besucht. Sie und ihre Freundinnen haben ihre schönsten Trachten angezogen. Sie sind vermutlich mit dem Zug nach Ludwigsburg gefahren.  obere Reihe von links nach Rechts: 1. Unbekannt, 2. Karl Kern * 31.1.1871, Heirat am 1.5.1894 mit Friederike Kern * 6.7.1874, 3. Christian Kern (19.4.1869-21.5.1895) 4. Martin Schäfer 24.1.1869-1949, Sohn der Katharina Schäfer geb. Kern (13.1.1844-3.1.1896) und Christian Schäfer (11.1.1842-1.12.1911, Heirat am 19.2.1867). Untere Reihe von links nach rechts: 1. unbekannt, 2. Friederike Kern * 6.7.1874 Heirat am 1.5.1894 mit Karl Kern Tochter des Johann Martin Kern (9.12.1842-19.11.1907) 3. Marie Früh (1.1.1877-9.8.1936) Tochter der Anna Maria Früh geb. Kern (10.6.1876-27.8.1929 heirat am 1.6.1876 mit Wagner Jakob Früh) Friederike Kern und...

Die Wannweiler Familie Johann Georg Heusel um 1900

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Familie Heusel im Fotoatelier. Von links:  Christina Barbara Heusel geb.1886, sie heiratete 1909 den Kusterdinger Johann Georg Weber. Die Mutter Barbara Heusel geb. Wollpert, (1851-1924) und der Vater Johann Georg Heusel (1845-1927) sie heirateten im Jahr 1872. Sohn Karl Heusel ist 1879 geboren und heiratete 1906 Marie Euchner.  Friederike Heusel (1875-1922) heiratete 1898 den Förster Karl Friedrich Lentmaier und Marie Heusel (1873-1957) heiratete 1901 den Müller Emil Albert Lentmaier. Friederike trägt ein städtisches Kleid, da sie in der "Fremde" bei ihrem Förster mit der Wannweiler Tracht aufgefallen wäre. An der Goldborte der beiden Trachtenmädchen ist ihr Stand als Ledige zu erkenennen.

Martin Brucklacher, Schultheiß in Wannweil von 1878 bis 1909

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Atelieraufnahme Paul Sinner Tübingen . Das Bild ist coloriert und stellt den zukünftigen Wannweiler Schultheiß im Alter von 26 Jahren, am Tisch sitzend dar. Stolz trägt er die Wannweiler Tracht, auf dem Tisch liegt ein halber Bauernlaib. Eine Tabakspfeife fehlt auch nicht. Die Aufnahme entstand im Atelier des bekannten Tübinger Fotograf Paul Sinner, datiert 1869. Damals war Johann Jakob Maier Schultheiß. Dessen Urähne war ein Bruder zum Urähne seines Vorgängers Johann Georg Brucklacher. Martin Brucklacher ist am 21.12.1843 in Wannweil als Sohn des früheren Schultheiß Johann Georg Brucklacher geboren. Der Vater war von Juli 1822 bis 1853 Schultheiß . Martin Brucklacher  war von 1878 bis 1909, also 31 Jahre lang im Amt. Er war der letzte hiesige Bauernschultheiß und starb am 13. August 1909 an den Folgen eines Schlaganfalles. Brucklacher schickte diese Karte einem Vetter welcher nach Amerika auswanderte. Diese Verwandten sendeten das Bild viele Jahre später nach Wannweil zurück...

Trachtenmädchen um 1895

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Stolz stehen die Schwestern Pauline und Christine Heusel im Photoatelier Otto Bauer in Reutlingen. Der Schwarzweißabzug wurde handkoloriert. Die Goldborte am Rock der ledigen Mädchen ist schwarz geworden. Pauline heiratete 1899 den Schreiner Christoph Ott aus Kirchentellinsfurt. Christine heiratete 1903 den Wannweiler Maurer Gottlieb Raiser. Der "Brustplätz", das Einstecktuch für das Trachtoberteil gehört zur Tracht der Verheirateten und nicht so bunt wie bei der Jugendtracht.

Musikverein Wannweil 1983

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Beim 75-jährigen Jubiläum entstanden diese Fotos. Die Tracht wurde anlässlich der Sechzigjahrfeier 1968 angeschafft.

Trachtengruppe der Familie Kämmerle/Walker

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In der guten Stube ließen sie sich um 1920 herum fotografieren. Links die Schwestern Friederike und Marie Kämmerle (Jahrgang 1891 und 1893). Friederike heiratete 1913 den Albert Wollpert in der Degerschlachter Straße. Die dritte Schwester steht rechts, Liesel Kämmerle war mit Adolf Leuze verheiratet und wanderte in die USA aus. Sie wird freundlich angelächelt von Marie Walker, welche 1914 den aus Italien stammenden Zementeur Leone Milocco heiratete. Das freundliche Mädchen in der Mitte ist Mathilde Walker, sie heiratete Karl Kämmerle, einen Bruder der drei Kämmerle-Schwestern und wohnte in der Kirchentellinsfurter Straße. Dieses Foto soll meinen Freund Rolf Milocco in Spring Valley, Californien, grüßen. Er ist der Sohn von Marie und Leone.

Kinderfest am 16. Juni 1958

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Der Festzug stellte sich im Fabrikhof der Spinnerei auf. Die Themengruppe "Schlangensage" wird von dieser Trachtengruppe der Achtklässler angeführt. Die Täfelesträgerin ist Renate Gaiser, verheiratete Baumann, Jahrgang 1945. Leider lebt sie nicht mehr, sie starb 2006. Zweite von links ist Gabi Ott *1944, eine Enkelin der schon vorgestellten Christine Steinmaier. Auch hier kommt die alte Tracht der "Knoblich-Christee" wieder zu Ehren. Rechts Doris Kress, mit Brille Marliese Raiser. Die Großmütter dieser Mädchen haben die Tracht noch lebenslang getragen.

Verein zur Erhaltung der Volkstrachten in Schwaben

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Mitgliedskarte des "Vereins zur Erhaltung der Volkstrachten in Schwaben" für Pauline Brucklacher ausgestellt. Beschriftung: "Jungfrau Pauline Brucklacher". Pauline ist eine Nichte des letzten Bauernschultes Martin Brucklacher, sie lebte von 18.1.1873 - 23.7.1952 in Wannweil.   Der "Verein zur Erhaltung der Volkstrachten in Schwaben" Bezirksverein Reutlingen teilte dem  Hauptverein in Stuttgart anfangs 1923 die Auflösung mit. Schreiben im Gemeindearchiv Wannweil A96

Trachtenmädchen um 1960

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Auch eine Art des "Häsabstaubens". Christine Steinmaier geb. Knoblich (*1890) steht vor ihrem Haus in der Kirchentellinsfurter Str. 17. Das Haus wurde beim Echazausbau um 1975 abgebrochen. Interessiert schaut sie dem Akt des fotografierens zu. Sicher hat sie beim Ankleiden den jungen Damen fachkundig geholfen.

Personalausweis mit Trachtenfoto

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Personalausweis in Buchform von Anna Hipp und Jugendfoto von Christine Steinmaier, beide haben ihr Leben in Wannweil verbracht. Im Jahr 1963 brauchte Anna Hipp einen Personalausweis. Vermutlich hatte sie vorher nur eine Kennkarte. In ihrer besten Sonntagstracht ließ sie sich beim Fotograf ein Paßbild machen. Sie war schon 55 Jahre alt als in Deutschland 1938 die Kennkarte eingeführt wurde. Nach dem Krieg gab es behelfsmäßige Kennkarten ohne Nazisymbol bis das Ausweisgesetz 1951 neu geregelt wurde und der Personalausweis in Buchform eingeführt wurde. Seit dem 31. März 1987 gibt es den Personalausweis in Scheckkartenformat. Das rechte Bild zeigt Christine Steinmaier geb. Knoblich als junge Frau. Beide haben von Kind an, bis an ihr Lebensende auch im Alltag Tracht getragen. Zum Arbeiten, zu Hause und auf dem Feld, trugen sie meistens ein Kopftuch.

Weibertratsch 1970

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Christine Steinmaier geb. Knoblich, Jahrgang 1890 und Anna Hipp geb. Rein, geb. 1883, trafen sich um 1970 im Wiesengrund vor Annas Haus. Sie hatten einen guten Rat. "Woischt Anna, de Reiche hoiset "Steinmaier" ond de Arme hoist ma "Stoimoier". "So, Christee wia hoist no Du?" O weh, jetzt haben sie den Nachbarn Gerhard Heinlin mit seinem Fotoapparat entdeckt!

Trachtenkinder in USA

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Das Bildchen wurde auf der Farm von Jakob Henes in Ann Arbor, Michigan aufgenommen. Dessen Frau Elisabeth geb. Kämmerle , geboren und aufgewachsen in Wannweil, ist 1927 nach Amerika ausgewandert. Mit Vergnügen und ein bisschen aus Heimweh nähte sie Wannweiler Kindertrachten für Töchter Kusterdinger Auswanderer. Abgebildet sind von links Eleanor Sosath, Marianne Wandel, Elisabeth Wandel, Margaret-Rose Sosath und Eleanor Wahlbrink. Alle Mädchen haben Wandel-Vorfahren aus Kusterdingen.

Wannweiler Trachten

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Werner Früh hat ein schönes Trachtenbild von älteren Frauen ins Netz gestellt. Wie sich die Bilder doch gleichen. Die Geschwister Knoblich in Tracht. Im Bild rechts, Christine Knoblich verh. Steinmaier * 30.10.1890 und Anna Knoblich verh. Hafner * 8.7.1895. Für beide gehörte die Tracht noch zum täglichen Gewand. Ich kannte die Steinmayer Christee nur in Tracht. Hier tragen sie die Sonntagstracht.