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Albwanderung 1930, auf der Schülzburg

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Bäckermeister Karl Wollpert (1906-2004) war selten ohne Fotoapparat unterwegs

 Die drei Freunde Buchdruckermeister Paul Reichart (1912-1980), Schreinermeister Eugen Ott (1909-1975) und Bäckermeister Karl Wollpert (1908-2004) in der Schülzburg

Bei der Rast "Auf dem Ringwall". Schreinermeister Karl Ott (1901-1990) Bruder von Eugen, fotografierte diese Vesperszene.

Quelle: Album Karl Ott, Wannweil

Handarbeit in der Schule vor hundert Jahren

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Handarbeitsmuster Stickerei auf Stramin

"Arbeitsschule Wannweil Pauline Ott 1912 " steht für Pauline Ott, geb.30.1.1900 gest. 11.7.1961
Die zwölfjährigen Mädchen stellten im Handarbeitsunterricht solche Übungstüchlein her. Was die Buben in dieser Zeit machten ist mir nicht bekannt.

 "Arbeitschule Wannweil P.L. 1913 " steht für Pauline Lumpp, geb. 9.6.1901 gest. 10.10.1975
Schulheft Vorlage für das Übungstuch, Martha Ott, geb. 3.7.1911


Handarbeitsmuster, Übungsstrumpf gestrickt und geflickt (Bild a und b)

Arbeit einer Volksschülerin um 1912. Gelernt wurde das Strümpfestricken, eine neue Ferse anstricken und verschiedene Reparaturmöglichkeiten.

Eintrag in der Zanzinger-Chronik:

Glaube und Aberglaube - Schweineschlachtung

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Beim Schweinemisten, Pauline Wollpert im Hof des Heinrich Wollpert um 1930
Kleinvieh wie Schweine, Ziegen, Gänse, Hühner hatte damals jeder. Die meisten Häuser waren für Nutzviehhaltung ausgerüstet. Die selbstständigen Handwerker gaben aus Zeitmangel die Milchviehhaltung als erste auf.

Die Schlachtung der Schweine erfolgte meist durch einen Metzger auf dem Bauernhof. Diese Hausschlachtungen sind heute aus hygienischen Gründen nicht mehr erlaubt. Ist der Bauer mit seinem Vieh auch manchmal recht grob umgegangen, so hatte er aber auch großen Respekt beim töten seiner Tiere. Im Hausbuch des Schultheiß Brucklacher fand ich folgenden "Beschwörungsspruch".