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Die Bahnhofstraße vor 48 Jahren, ein Vergleich

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August 2022. Der Aufnahmestandort ist vor der Arztpraxis Dr. Marquardt, ehemals Dr. Kaiser. Vergleichspunkte zum Bild von 1974 sind das Wäldchen links im Hintergrund, das Haus Glückher, Hauptstraße 27 und rechts die Hausecke Johannesstraße 2, der Naturheilpraxis Ulrike Gaiser. Das Bauernhaus "Walter" wurde durch das Wohn- und Geschäftshaus Veigel mit der Postagentur ersetzt. Ebenso wurde damals die Echatzbrücke erneuert. Vergleichsbilder Bahnhofstraße Kreuzung Dorfstraße/Grießstraße August 2022/Mai 1974 Mai 1974. Blick aus der Bahnhofstraße zum Haus August Lumpp, Bahnhofstraße 3. In der Mitte das Bauernhaus des Jakob Walter und hinter der Tanne das Haus Klett, Hauptstraße 28. Diese drei Häuser wurden auch im Zuge der Echazkorrektion um 1974 abgebrochen.Rechts angeschnitten das Firmenschild des Ulrich Gaiser, Bodenbeläge, Johannesstraße 2. Aufnahmestandpunkt war vor dem Postamt, (später Arztpraxis Dr. Kaiser).  

Hausabbrüche in der Bahnhofstraße

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Blick von der  Wannweiler Johannesstraße zum Haus Bahnhofstraße 3 des August Lumpp,  dieses Haus wurde  im Zuge der Echazkorrektion um 1974 abgebrochen. Blick von der  Johannesstraße zur Dorfstraße. Das Haus Queck Nr. 38 liegt schon in Trümmern, rechts die Reste von Haus Bahnhofstraße 3 des August Lumpp,  beide wurden  im Zuge der Echazkorrektion um 1974 abgebrochen. Links vor dem Postamt steht eine Telefonzelle. Hinter dem Trümmerhaufen Queck die Raiffeisenbank, später Volksbank.  

Mit Kuchen zum Bäcker

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Um 1960 in der  Wannweiler Dorfstraße vor dem Haus Kern/Hausensteiner Nr. 19. Barbara Scherrieble geb. Steinmaier ( 1889-1973) vor ihrem Haus (info nicht gesichert, wer weiß es besser?) Sie holte zwei Kuchen vom Bäcker Kuttler. Damals konnte man Brote oder Kuchen zum Lohnbacken in den Bäckereien abgeben. Der Ford Taunus gehörte dem Nachbar Karl Harrer, welcher die Aufnahme machte. Der Lloyd Kombi gehört zur Familie Hausensteiner/Kern

Das alte Schulhaus in der Dorfstraße

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  Das alte Schulhaus diente bis 1839 als Rathaus, bis 1885 als Schulhaus, von der Spinnerei erworben diente es bis zu seinem Abbruch am 26.6.1975 als Wohnung für die Fabrikarbeiter. An Stelle des Hauses steht heute eine Dorflinde. Das alte Schulhaus in der Dorfstraße wird am 26.6.1975 vom Musikverein abgebrochen Dorfstraße mit dem freien Platz des ehemaligen alten Schulhauses nach dem Abriss 1975

Willi Narr, ein Wannweiler Original

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Wilhelm (Willi) Narr, geb. 22.07.1900 in Stuttgart, gestorben um 1976,   Aufnahme um 1960 im Festzelt am Tresen Sein Vater Jakob Narr war Besitzer der Wannweiler Bahnhofswirtschaft.  Anfang August 1927 zog Jakob Narr, geb. am 01.04.11866 in Thieringen, Heirat 02.09.1893 in Stuttgart Sofie Ringer, von Stuttgart hierher und übernahm die Wirtschaft. Nach seinem Freitod 1937 übernahm sein Sohn Wilhelm, geb. 22.07.1900 in Stuttgart, gestorben um 1976, die Wirtschaft. Willi Narr war bei den meisten Vereinsfesten anzutreffen, wir Kinder freuten uns am meisten über seinen Eiswagen und sein gutes Eis, unsere Eltern hielten sich eher an den Bierkrügen fest. Mit Getränken kannte er sich bestens aus. Es gab die eine oder andere Anekdote über Ihn, Schreibt sie doch in die Kommentare! 

SVW-Jugend 1926

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Ein Neuzugang in meinem Fotoarchiv Mannschaftsfoto 5 Jahre nach der Gründung des Sportvereins SV Wannweil 1921 Ich erkenne vorne mit Ball Adolf Ebinger (25.10.1909-29.04.1986), rechts davon sein Schulkamerad Gottlob Walker (08.06.1909-1995). Wer erkennt noch jemand? Ich freue mich über Eure Kommentare...  

Mit der Reichspost nach Oberstdorf

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Ausflugsfahrt an  Pfingsten 1934 (20./21.05.1934). Mit einem Reichspostbus nach Oberstdorf. Ob ein- oder mehrtägig ist nicht mehr bekannt. Die Entfernung von Reutlingen nach Oberstdorf auf Landstraßen beträgt knapp 200 km, mit einer Fahrzeit nach heutiger Navigation von 3,5 Stunden scheint mir ein eintägiger Ausflug damals unmöglich. Eine Ansichtskarte, unterschrieben von 8 bekannten Personen, wurde an Karl Ott heimgesandt. Das Programm und die auf dem Dach des Busses mit einer Plane abgedeckten Gepäckstücke deuten auf eine zweitägige Ausflugsfahrt hin. Der Chauffeur des Postbusses mit dem Kennzeichen RP 18507 sitzt auf dem Dach. Mit den Kraftomnibussen führte die Deutsche Reichspost den mit Postkutschen begonnen Personenverkehr nahtlos fort, er sollte mit dem Flixbus enden. 1946 löste das uns bekannte Postgelb die seit 1934 rot lackierten Postbusse ab. Schon die Postkutschen waren gelb, wie es in dem in den 1870er Jahren entstandenen Gedicht "Hoch auf dem gelben Wagen" hervo