Eichzeichen an der Kirchentellinsfurter Sägmühle, T34

Aus dem Eichzeichenprotokoll 1906
Triebwerk T34 des Sägmüllers Jakob Weber Kirchentellinsfurt. Zeichnung und Beschreibung des Sicherheitszeichens.
 Nachstehend die Situation 2010 an der Ruine des Sägegebäudes.
Die Markierung zeigt auf das 2010 noch vorhandene Sicherheitszeichen

"Nach Vorschrift an der südlichen Ecke der Südostecke des Mühlgebäudes Nr. 124, 0,17 m von der südlichen Ecke entfernt in einen Sandsteinquader eingelassen, dasselbe ist 2,88 m höher als das am unterhalb gelegenen Wassertriebwerk T35 befindliche S.Z und ist mit Portlandzementmörtel mittes eisernen Dollen befestigt."

So ist es im Eichzeichenprotokoll von 1906 festgehalten. Die Eichzeichen (E.Z.), wie das erwähnte Sicherheitszeichen (S.Z.), die Eichklamme oder der Nebenfestpunkt (N.F.P.) sind auf das jeweilige Triebwerk bezogen und sind sozusagen "Höhenmarken" für die Kanalsohle, die Fallen, bzw. für alle Wasserbauten.
Quelle Gemeindearchiv Wannweil
Fotos Ott


Am Pfingstmontag ist der Deutsche Mühlentag.
Es lohnt sich an den offenen Mühlen auch die Eichzeichen zu suchen.

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