Großbrand am 28.September 1937


Großbrand bei der Familie Hans-Jörg Henes und dem Ochsenwirt. Die reich gefüllten Scheunen wurden ein Raub der Flammen. Die Gebäude waren nicht mehr zu retten, sie wurden wieder neu aufgebaut. Später wurden sie nutzlos, wurden von der Gemeinde als Lagerräume benützt und schließlich abgerissen. Heute steht auf diesem Platz das "Haus für betreutes Wohnen in der Dorfmitte". Auf einem Bild sieht man einFeuerwehrauto der Überlandhilfe beim Brunnen in der Hauptstraße, aus der Echaz wird Wasser entnommen. Um den Brunnen stehen Mostfässer zum reinigen bereit, da die Obsternte bevorsteht. Der laufende Brunnen mit seinen 2 Trögen war zur Viehtränke notwendig. In dieser Ausführung, jedoch mit 1 Trog stand je einer in der K´furter Straße sowie in der Dorfstraße, welcher 1990 stilgerecht erneuert wurde.
Margret H. war an diesem Tag im Kindergarten im Gemeindehaus, einem Nachbargebäude. Sie erzählt, daß die älteren Kinder, darunter auch sie, als um 14:10 Uhr die Sirene ertönte, heimgeschickt wurden. Sie besuchten natürlich gleich den Brandplatz und behielten diese gewaltigen Eindrücke eines Großbrandes in Erinnerung. Siehe auch Buch "Bilder aus vergangenen Tagen" Seite 69.

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