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Erinnerungsbild Weltkrieg 1914/17 Ludwigsburg

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Erinnerungsbild  für Karl Hipp .  Wandbild gerahmt (Bild 38/29 cm) Motiv: Karl Hipp als Reiter. Der Kopf ist in das Standardbild einmontiert. Beschriftet: Weltkrieg 1914/17, Fahrer Hipp, 5. Batt 2, Württ. Feld Artili.-Regt.Nr.29" Prinz Regent Luitpold v. Bayern" Ludwigsburg. (Karl Hipp, geb. 27.06.1898 als Sohn des Karl Hipp und der Katharina geb. Schaich, gest. um 1960) Im Juni 1916 wurde Hipp 18 Jahre alt und musste am 1.6.1917 zum oben genannten Regiment nach Ludwigsburg einrücken. Am 1.10.1917 zog er ins Feld zur mobilen Württembergische Gebirgs-Batterie Nr. 13. Das Bild stellte sein Enkel H. Pflumm dankenswerter Weise zur Verfügung.

Kriegs-Chronik 1914-1918 für Karl Hipp, Wannweil

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Kriegschronik 1914-1918 für Karl Hipp .  Gedenk-Grafik als Wandbild gedacht zur Erinnerung an die Teilnahme als Frontkämpfer im I. Weltkrieg. Originalgröße ca. 30/40 cm. Farbdruck mit Text. Diese vorgefertigten Vordrucke im Urkundenstil wurden in den 30er Jahren den Veteranen angeboten. Karl Hipp, geb. 27.06.1898 in Wannweil als Sohn des Karl Hipp und der Katharina geb. Schaich, gest. um 1960. Im Juni 1916 wurde Hipp 18 Jahre alt und musste am 1.6.1917 zum 2. Württ. Feld-Artili.-Regt.Nr.29" Prinz Regent Luitpold v. Bayern" Ludwigsburg einrücken. Am 1.10.1917 zog er ins Feld zur mobilen Württembergische Gebirgs-Batterie Nr. 13. Im Text wird die Soldatenlaufbahn des Karl Hipp beschrieben.

Schulklasse Jahrgang 1920/21 in Wannweil

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Schulklasse Jahrgang 1920/21 in Wannweil mit Lehrer Strohhäcker vor dem Schulhaus Schulstraße, Aufnahme um 1930 Die Namen der Schüler sind noch bekannt. Von links nach rechts Jungen 1. Reihe:   1.Alfred Lumpp, Sohn des Lindenwirts (ist gefallen) 2. Gustav Kämmerle, Bruder von Polizist Kämmerle (ist gefallen) 3. Erich Steinmann 4. Karl Gaiser, Bruder von Bäcker Gaiser (ist gefallen) 5. Erwin Schuster, Sohn von Wilhelm Schuster 6. Robert Steininger, aus einer Kinderreichen Familie (ist gefallen) Jungen 2. Reihe: 1. Adolf Hoch, Eberhardstr. (ist gefallen) 2. Ernst Künstle, Sohn von Seifen-Künstle, 3. Julius Kern Schriftsetzer 4. Reinhold Maier, Marienstr. 5. Albert Leibssle Metzger, 6. Otto Hipp, Im Hegis (ist gefallen) 7. Sauter Jungen 3. Reihe: 1. Gottlieb Hipp, Sohn von Post-Hipp, 2. Emil Hipp, In der Schnitzerin (ist gefallen), 3. Walter Kern, Metzgermeister 4. Helmut Pfeiffle, Sohn von Elektromeister Pfeiffle in der Spinnerei, 5. Erwin Gogel, 6...

Spinnerei - Das Mädchenheim und die Kantine

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Das sogenannte Mädchenheim hinter dem Werkstor der Spinnerei Wannweil Alleinstehende Arbeiterinnen konnten im Mädchenheim wohnen und essen. Es wurde von einer Heimleiterin betreut. Im Erdgeschoß war die Werksküche eingerichtet. Eine Kantine war angeschlossen. Auszug aus der Betriebsordnung von 1941       Der damals moderne Gasherd steht noch 2012 in der noch erhaltenen Werksküche. Der Raum wird von den Wannweiler Künstler als Atelier genutzt. Die Kantinenräume im Jahr 1941 Aufnahme 2009. Hinter dem linken Fenster befindet sich die ehemalige Werksküche. Die Tür führt zu der Kantine, sie ist 2012 als Raum noch erhalten und ist als Künstleratelier vermietet.

Die Kirchturmuhr, Baujahr 1891

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Malermeister Richard Walker renoviert im Jahr 2000 die Zeiger und Zifferblätter der Kirchturmuhr. 109 Jahre vorher stand an dieser Stelle auf einem Gerüst Großuhrmacher Karl Baur aus Ludwigsburg. In alten Akten über den Kirchenumbau finden folgenden Brief des Uhrmachers: Ludwigsburg, den 23.4.1891 Geehrtester Herr Bauführer! Es diene Ihnen hiermit zur gefl. Nachricht dass die neue Turmuhr für die Gemeinde Wannweil unter Heutigem von Hier abgesandt worden ist. Ich werde am Montag, dem 27. Des Monats in Kirchentellinsfurt um 9 ½ Uhr eintreffen und die Uhr durch den dortigen Güterbeförderer nach Wannweil führen lassen. Damit ich nun bei der Aufstellung nicht aufgehalten bin, möchte ich Sie höflichst ersuchen, die Gerüste für die vier Zifferblätter womöglich schon vor meiner Ankunft anbringen zu lassen. Dieselben sind notwendig da ich bei diesen kleinen Öffnungen und so ziemlich starken Mauern die Lagerstützen und die Zeiger nicht von innen anbringen kann. Indessen grüßt Sie ...

Begegnung in der Hauptstraße

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Eine zufällige Begegnung in der Wannweiler Hauptstraße Die Hauptstraße zwischen dem Gasthaus Zum Hirsch und dem Gasthaus Zum Ochsen.   Auf der Straße begegnen sich ein Hochzeitszug und ein Güllenwagen. Der Fotograf ließ etwas Abstand zwischen den gegensätzlichen Handlungen. Sie sind sich natürlich nicht ohne Gruß begegnet: "So kommet ihr von der Kirch?" mag die Bäuerin gefragt haben. "Ja, machet auch bald Feierabend" könnten die Hochzeiter im vorbeigehen geantwortet haben. Es ist eine kleine unbekannte Gruppe, voraus ein älteres Paar, sie in Tracht mit Schappel, er im Anzug mit Zylinder. Vielleicht die Brauteltern? Hinter dem Brautpaar ein städtisch gekleidetes Elternpaar vor zwei Herren mit Gehrock und Zylinder. Schade dass wir Zeit und Anlass nicht mehr herausfinden können. Sie bewegen sich gerade vor dem Haus des Kronenwirt-Albert, heute Hauptstraße 19. Ganz links im Bild, vom Rathaus halb verdeckt, das Gasthaus Zum Hirsch, 1888 erbaut und 1978 abgebrochen. ...

Der Firstbach und die Gänsweide 1906

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Das Gebiet Gänsweide um 1906 Die Bahnstrecke wurde 1862 eröffnet und 1900 zweigleisig erweitert. Erst 1903 bekam Wannweil eine Haltestelle mit Verladeplatz und Abstellgleis. Telegrafenleitungen begleiten die Bahnlinie. Dahinter das wilde Bachbett des Firstbaches . Am rechten Bildrand ist eine Wasser-Stellfalle zur Wiesenbewässerung zu erkennen. In der Bildmitte stößt vor dem Bauernhaus Görlach ein gepflegter Obstgarten an eine Kiesgrube. Die heutige Schillerstraße würde vom linken Bildrand quer durch den Obstgarten bis zur Mitte des rechten Bildrandes verlaufen. Den Vorkriegsgeborenen war die Kiesgrube mit dem Firstbachbett ein willkommener Abenteuerspielplatz.  Günther Rilling Jahrgang 1930, erinnert sich: Es gab Hügel, einen tief eingeschnittenen V-förmigen Graben zur Bahnlinie hin. Drei Meter hohe Felben (Kopfweiden) konnten, versehen mit großen Gummischleudern die wir Granatwerfer nannten, als Festungen oder Kommandobrücken dienen. Wenn die Rübenmiete unseres Nachbarn Jo...