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Rucksackvesper auf einer Albwanderung um 1930 - Eine Bildbetrachtung.

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Wandergruppe unterwegs beim Rucksackvesper. Die beiden sonntäglich gekleideten, von links:  Wilhelm Gaiser, Brühlstraße (1909-1978), Theodor Gaiser, Zimmermann (1908-1991), beide sind Vetter 4. Grades, passen nicht so recht zu den drei Zünftigen.  Sie haben auch keinen Rucksack, aber ein Vesper dabei. So richtigen Hunger scheinen sie auch nicht zu haben. Die drei mit den "Knickerbockerhosen" hauen ja richtig rein, bis zur "Bewegungsunschärfe" des Bildes. Die Jahreszeit scheint dem Winter näher zu sein als dem Frühling, es liegen noch Schneereste. Der rechts im Bild sitzende hat die richtigen Stiefel an, Bergstiefel mit Nägel an den Sohlenkanten. Da können die Gaiservettern mit ihren Sonntagsschuhen nicht mithalten. Der Schriftsteller Cees Nooteboom schrieb einmal in einer Erzählung "Bei Fotos ist immer wichtig, wer nicht drauf ist, aber woher soll man das wissen? Ich meine, wenn man die Menschen auf dem Foto nicht kennt kann man auch nicht wissen, wer fehlt...

Hochwasserschaden im Gasthaus zum Adler am 7. Mai 1938

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Gasthaus zum Adler um 1960 Auf dem Wirtshausschild steht noch der Name "Karl Künstle". Er war gebürtiger Pfrondorfer Jahrgang 1891. Seine Tochter Johanna übernahm die Wirtschaft mit ihrem Mann Alfred Bordt. Die Familie Bordt besitzt  heute noch das Anwesen. Im Gemeindearchiv ist der Hochwaserschaden vom Mai 1931 aufgelistet. Künstle meldete den Verlust von 350 Liter Wein, 450 Liter Most, 1/2 Zentner Kraut, 3 Zentner Kartoffeln und 8 Flaschen Malaga.

Hochwasser am 11. August 2002

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11. August 2002, Kreuzung Bahnhofstraße / Dorfstraße Eine Wannweiler Hochwasserchronik Die topografische Lage unseres Ortes ist wohl schuld daran, dass sich Überschwemmungen nicht verhindern lassen. Fast jede Generation hat mindestens ein gefährliches Hochwasser der Echaz oder der Bäche erlebt. Es ist müßig zu vergleichen oder Rekordhöchststände heraussuchen zu wollen. Was soll auch verglichen werden? Die Höchststände, oder die Wassermenge oder gar die Schadenshöhe? Jede Überschwemmung ist für sich schlimm genug. In der Chronik Wannweils muss nicht lange gesucht werden, auffallend oft sind große Hochwasser darin verzeichnet. Es wird 1832 berichtet, dass am 4. Juni die Echaz großes Hochwasser mitbringt und die ganze Umgebung überschwemmt. Das Wasser war so reißend, dass die Brücke an der heutigen Bahnhofstraße weggerissen wurde. Zimmermeister Stefan Gaiser wurde beauftragt, für 293 Gulden eine neue Brücke zu bauen und 10 Jahre Garantie dafür zu leisten. Zimmermann Kimmerle führte...

Hochwasser am 7. Mai 1931 in Wannweil

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Hochwasser beim der Firma Schirm in Kirchentellinsfurt. Damals, bis 1936,  gehörte der Kirchentellinsfurter Bahnhof mit dem Areal der Textilfabrik Carl A. Wagner, das "Kirchemer Täle"  genannt noch zu Wannweil. Hier ein Foto der Kreuzung Kusterdinger- Bahnhof- Triebstraße. Rechts im Bild die Bettuchweberei Carl Schirm, Arbeitgeber vieler Wannweiler bis in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts. Das Haus links im Bild ist längst abgegangen, hier steht jetzt eine Shell-Tankstelle- Schreiben der Gemeinde Wannweil, im Gemeindearchiv noch erhalten. Bericht über die Hochwasserschäden auf Wannweiler Gemarkung. Das Schreiben ist mit keiner Anschrift versehen.

Hochwasser 1914 - Feuerwehr contra Handwerker

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Hochwasser im Juli 1914 Veröffentlichung im Reutlinger Generalanzeiger am 14. Juli 1914. Wagner Schall hat sich über den Artikel geärgert und seinen Unmut in einer Anzeige zum Ausdruck gebracht. Anzeige am 17. Juli 1914 Der Schultheiß und die Feuerwehr lassen Schalls Anzeige so nicht stehen. In einer auffälligen Anzeige widersprechen sie den Äußerungen des Wagners. Wer hatte nun recht? Wie bei allen Kontroversen haben aus ihrer jeweiligen Sicht beide recht. Wir können uns 95 Jahre später jedenfalls an den Anzeigen amüsieren.

Echazhochwasser am 7. Mai 1931 in Wannweil

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Blick in die untere Dorfstraße. Hochwasser 1931. Hier die Einmündung des Ebbaches in die Echaz. Am Ebbächle steht das Geschäftshaus des Flaschners Jakob Kemmler. Standesgemäß ist es mit Blech verkleidet. In den 60er Jahren wurde das Gebäude auf demselben Grundriss erneuert und ein moderner Laden eingebaut. Links im Bild sieht man gerade noch das "Lichterhäusle" die Transformatorenstation des Kraftwerkes. Das Haus links von Kemmler, die "Daubengasse 55" hat Oskar Schaumburg in seinem gleichnamigen Buch beschrieben. Hochwasser an der Echaz, 7. Mai 1931.  Blick vom Werkplatz des Maurers Mathias Walker über die Echaz zu den Häusern in der Jakobstraße. Das Wehr der oberen Mühle ist überschwemmt. Mathias Walker (1873-1952) führte sein Baugeschäft mit den Söhnen Adolf und Gottlob. Sohn Paul eröffnete ein Malergeschäft. Adolf  fiel im Weltkrieg, Gottlob führte nach dem Krieg das Geschäft weiter bis zu seinem Tode (um 1965). Das Hochwasser 1931 war vergleichbar mit d...

Echazhochwasser in Wannweil am 1. Juli 1953 (VI)

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Kirchentellinsfurter Straße. Vor der Gaststätte Zum Waldrand Vor seinem Gasthaus steht der Wirt Werner, (Vater von Kurt und Manfred Werner). Er sieht machtlos dem Geschehen zu. Das große Aufräumen kommt noch. Blick zur Echaz und der unteren Fabrik. An den Straßenbegrenzungssteinen kann man die Wasserhöhe einschätzen. Der Fluß befindet sich übrigens hinter den Steinen. Ich danke Manfred Werner für die Überlassung dieser Fotos.