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Getreidesäcke zeigen Familiengeschichte, Folge 4

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Zwilchsack, Fruchtsack oder Getreidesack, beschriftet und bemalt. Besitzer: Conrad Wolf. Aufschrift: "Conrad Wolf in Wannweil 1859" mit Pflugsymbol. Der Taglöhner Conrad Wolf aus Kusterdingen (1815-1874) heiratete 1846 in Wannweil die Maria Catharina Gaißer (1822 - 1882). Sie hatten nur ein Kind, den Sohn Jacob Wolf (1843 - 1919). Zwilchsack, Fruchtsack oder Getreidesack, beschriftet und bemalt. Besitzer: Jacob Wolf Aufschrift: W. Jakob Wolf in Wannweil 1869" mit Pflugsymbol. Jacob Wolf senior (1843 - 1919) war das einzige Kind von Conrad Wolf. Er heiratete 1868 Anna Maria Kern. Sie hatten zwei Kinder, den Sohn Jakob und die Tochter Anna Marie, welche nur 29 Jahre alt wurde. Sohn Jakob schrieb sich nun mit "k". Das Pflugsymbol zeigt seinen Stolz auf den Bauernstand. Nach der Heirat wurden die Fruchtsäcke angeschafft und beschriftet. Zwilchsack, Fruchtsack oder Getreidesack, beschriftet und bemalt. Besitzer: Jakob Wolf Aufschrift: "Jung Jakob Wo...

Getreidesäcke zeigen Familiengeschichte, Folge 3

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Bemalter Zwilchsack, auch Getreidesack oder Fruchtsack des Johannes Walz. Johannes Walz, geb. am 8. März 1866 in Wannweil heiratete  am 17. April 1890 in Wannweil die Magdalena Kämmerle. Aus beruflichen Gründen zogen sie ins Vogtland, dort in Lengenfeld starb er am 27. März 1944. Das "i" auf dem Sack könnte für "jung" stehen, da der Vater auch Johannes hieß. Seine Enkelin, Maria Lang geb. Walz fand den Sack beim aufräumen und schickte ihn 2008 nach Wannweil.

Getreidesäcke zeigen Familiengeschichte, Folge 2

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Johannes Hipp (1861 - 1928) heiratete 1896 Anna Maria Walker. Der Sack gehörte also auch zur Aussteuer des Ehemannes. Das Ehepaar hatte keine Nachkommen, deshalb blieb dieser Sack im Haus des Schwagers Johann Georg Walker erhalten. Die Frau von Johann Georg Walker war eine Schwester von Anna Maria.

Getreidesäcke zeigen Familiengeschichte

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"Fruchtsack" des Friedrich Walker (1889-1974), Zweiradmechaniker in Wannweil. Diese dichtgewebten Säcke fand man früher in jeder Familie. Sie dienten zum transportieren des gedroschenen Getreides, der Frucht,  zur Mühle. Sackmaler kennzeichneten, manchmal kunstvoll verziert, die Säcke. Friedrich Walker heiratete 1912 die dreiundzwanzigjährige Anna Steinmaier. Dieser Sack gehörte also zur Aussteuer des Walker-Fritz. Johann Georg Walker, der Vater von Friedrich, war Maurer in Wannweil. Er ist 1860 in Kirchentellinsfurt geboren und heiratete 1888 nach Wannweil. Seine Frau Katharina Barbara Walker (1864-1949) war nicht näher mit ihm verwandt, ihr Vater war der Wannweiler Schuster Jakob Friedrich Walker, die Mutter Eva, geborene Rauscher, war aus Bernloch gebürtig. Sie hatten zwei Kinder, den oben genannten Friedrich und die Tochter Anna Maria. Diese heiratete den Zementeur Leone Milocco. Ihre Nachkommen leben in Kalifornien. Herzliche Grüße dorthin und vielen Dank für die Hinw...

Achtung! Schlaglöcher

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"Achtung!  Schlaglöcher" Handgemaltes Warnschild, 40/32 cm aus Holz. Gefunden im alten Bauhof kurz vor dem Abbruch. Es könnte aus der Ära Wilhelm Rilling stammen. Dieser war in den 60er Jahren Fronmeister in Wannweil. Damals waren die geteerten Wege genauso anfällig wie die heutigen Asphaltstraßen. Böse Zungen behaupten, es hätte einmal ein Pappschild daruntergehangen mt dem Zusatz: "Machts doch zu ihr A...löcher!"

Die Auswanderer, zurück aus Siebenbürgen

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Wilhelm Wollpert mit Ehefrau, aus Bremen zu Besuch in Wannweil. 1983 besuchte Wilhelm Wollpert aus Bremen , geb.1911 in Hermannstadt Siebenbürgen, den Geburtsort seiner Ahnen. v.l. Marie Wollpert geb. Müller mit Ehemann WilhelmWollpert, Rosa Henes, Anna Ott, Karl Wollpert und Klara Wollpert  in der Stube von Anna Ott.

Haus des Schultheiß Heim in Rübgarten

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Haus des Schultheiß Johannes Heim in Rübgarten an der Wette. Die 22 Jahre alte Barbara Wolpert, Tochter des Wannweiler Ochsenwirts Johann Jakob Wolpert und der Anna Maria Riehle heiratete am 24. Mai 1868 in Wannweil den Sohn des Rübgartener Schultes Johannes Heim.(Im Württ. Staatshandbuch 1854 und 1858 ist Heim als Schultheiß für den 527 Seelen zählenden Ort erwähnt). Der Bräutigam hieß auch Johannes und wurde auch Schultheiß in Rübgarten. Der Vater der Barbara erlebte die Hochzeit seiner jüngeren Tochter nicht mehr. Die Schildwirtschaft, vom Großvater übernommen blieb aber in der Familie Wollpert. Das Schultheißenpaar lebte in Rübgarten, im Haus an der Wette. Von fünf Kinder erreichten drei das heiratsfähige Alter. Das Haus steht in dieser Form heute nicht mehr. Nachkommen der Familie heißen heute Heim, Gaiser, Marx, Lumpp. Das Ochsenwirt -Ehepaar hatte außer der Barbara noch eine ältere Tochter, drei Söhne und acht Kindergräber neben der Kirche.