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Familienbild Wollpert, Aufnahme 1926 oder 1927

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Die Kinder von Johann Georg Wollpert (1828-1920) und Barbara Christina geb. Walter (1837 1921) Hintere Reihe v.l.: Albert Wollpert, 1883-1952, Arbeiter, verheiratet mit Friedericke Kämmerle in Wannweil Juditha Wollpert, 1872-1966, ledig Wilhelm Wollpert, 1868-1950, Wagner, verheiratet mit Barbara Görlach in Wannweil Pauline Wollpert, 1877-1961 Ludwig Wollpert,1862-1933, Bäckermeister, verh. mit Anna Vögeli in Zürich Vordere Reihe v.l.: Heinrich Wollpert,1880-1969, Bäckermeister, verh. mit Pauline Lumpp in Wannweil Rosine Wollpert, 1861-1932, ledig Christine Wollpert, 1866 - ?? verh. mit Carl Humann, ausgewandert nach USA Anna Maria Wollpert,1870-1935, verheiratet mit Johannes Lumpp in Kusterdingen Carl August Wollpert, 1864-1950, Wagner, verheiratet mit Johanna Nagel Anlass zu dieser Photografenaufnahme vor der Kirche war der Besuch der Schwester Christine aus Amerika. Sie bekam die Reise von ihren Kindern als Geschenk zu ihrem 70. Geburtstag. Ihre Tochter Pauline war...

Handwerker in Wannweil: Der Huf-und Wagenschmied.

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Ein altes Wannweiler Handwerkergeschlecht ist das der "Schmied-Gaiser". Über sieben Generationen betrieben sie in Wannweil eine "Schmitte". Mit dem Rückgang der Landwirtschaft, vor allem der Nebenerwerbslandwirte im Nachkriegsjahrzehnt, war auch der Huf- und Wagenschmied nicht mehr gefragt. Mit dem Tod von Albert Gaiser starb das Schmiedhandwerk in Wannweil aus. Seine Schmiede in der Hauptstraße musste den Erweiterungen seiner alten Nachbarhandwerker, dem Bäcker Klett und dem Metzger Kern, weichen. Sein Sohn Walter Gaiser, Jahrgang 1930, selbst gelernter Schmied, ist noch in Besitz der Tagebücher seines Vaters und Großvaters. Darin vermerkt sind die Namen der Kunden sowie die ausgeführten Arbeiten mit Zahlungsvermerken. Der erste Eintrag im älteren Buch ist vom 3.August 1868 für Müller Wetzel. Dass der Schmied im letzten Jahrhundert viel zu tun hatte, sieht man einer Statistik über die Landwirtschaft vom Jahr 1882 an. Daraus ist ersichtlich, dass allein in...

Ratschlag vom roten Uhu

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0 ihr Esel. So sendse hald die Wannweilermer. So sterrich wie d.Esel. Denn den Spitznama hand se seid alter Zeit. Handr denn koi andre Arbet em Gmonderod als des. Abr so isch halt z Wannweil. Ihr miest halt ellaweil dicke Bretter bohra wo mas gar et mus. So isch halt. Do will i uich a mol zeiga, wie des au a mol so a sterricher Wannweilemer gmacht bot.Der hot nämlich fern dr Hoimet En d Johr zwischa 1945 ond 1947 a sei Hoimat dekt hot.. Ehndweder enAmerika oder en England, ausama Brittle vom a Monitsjoskistle,weil r et gwisst hot wie oder wannr wieder hohn kommt, aus dr Errinnerong,was deket er au gmacht hot? Der hot anders wie Ihr, aus dem Brittle a Wappa vo Wannweil gschnitzt. Dromm merkts uich ihr Gmoidarät, ma mus et dicke Brittr bohra sondern nuie ond gute Idea schnitza. PS. Wennr jetzt aber jetzt sagat des Wappa des stemmt doch gar et, so sag i uich,besser a sei Hoimat dekt ond Wappa gschnitzt, als a de andre romm kritisiert ond sonst gar mx dau. dr raud Uhu

Sattler Gaiser

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Wannweiler Handwerker aus vergangenen Tagen Sattlermeister Ernst Gaiser. Ernst Gaiser wurde 1908 in Wannweil geboren, sein Vater Christian Gaiser war Besitzer eines stattlichen Bauernhofes in der Einfahrtstraße. (Heute Einfahrtstraße 4 und 4a) Er verbrachte dort seine Jugend und heiratete ins Haus des Karl Sauters in der Wilhelmstraße ein. 1936 legte er die Meisterprüfung im Sattlerhandwerk ab, selbstständig machte er sich bereits 1931 im Haus seines Vaters. Den Krieg machte er von Anfang an mit und kam 1947 von der Gefangenschaft. 1951 erstellte er einen Anbau am schwiegerelterlichen Bauernhaus und richtete sich dort eine neue Sattlerwerkstatt ein. Anfangs arbeitete er etwa in gleichen Teilen für die Bauern, polsterte Bettroste und Sofas oder verlegte Linoleumböden, später, durch den Rückgang der Landwirtschaft bedingt, lag der Schwerpunkt in der Raumausstattung. Nebenher betrieb er eine kleine Landwirtschaft. 1986 bekam er den goldenen Meisterbrief. Von Früher erzählt Ernst Ga...